STADT UND LAND bedankt sich bei MoRo Seniorenwohnanlagen e.V. für ihre Arbeit

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Bekannte Lieder wie „Veronika, der Lenz ist da…" schallten am 28. und 29. Mai 2020 aus den Höfen der STADT UND LAND-Seniorenwohnanlagen in der Rollberg- und der Pflügerstraße in Berlin Neukölln. Stelzenläufer servierten dort den Seniorinnen und Senioren auf den Balkonen und in den Gärten mit Abstand Maibowle. Auf diese Weise bedankte sich die STADT UND LAND bei dem Verein MoRo Seniorenwohnanlagen e.V. für seinen unermüdlichen Einsatz für die betagten Bewohnerinnen und Bewohner.

Auch wenn die Fallzahlen an Corona-Neuinfektionen sinken, immer mehr Menschen genesen und fast wöchentlich neue Lockerungen beschlossen werden, so bleibt die Situation gerade für ältere Menschen kritisch: Unsicherheit und Ängste, ein eingeschränkter Aktionsradius, der Wegfall der gewohnten Routinen und Kontakte, manchmal auch Einsamkeit sowie die Reduzierung gewohnter und strukturgebender Angebote. Dem versucht der Verein gerade in Krisenzeiten zu begegnen: Der Mittagstisch wurde mobil, Sport gibt es auf dem Balkon, das Stück Kuchen zum Kaffee wurde kurzerhand an der Wohnungstür übergeben und einen überraschenden Fackelumzug im Hof zu Gassenhauern wie „Davon geht die Welt nicht unter“ und „Im Leben geht alles vorüber“ sorgten für gute Laune und Applaus.

„Die Corona-Krise traf auch uns mitten in unser öffentliches/soziales Leben. Von Stund´ an waren keine Versammlungen, Spiele und Veranstaltungen möglich, ja sogar das gemeinsame Essen in den Häusern mit Gemeinschaftsräumen konnte nicht mehr stattfinden. Erhöhte Anfragen für Einkäufe, Rezepte abholen und einlösen, neue Termine machen, usw. usw. stellte uns vor neue Herausforderungen“, erzählt Sylvia-Fee Wadehn, Geschäftsführerin von MoRo Seniorenwohnanlagen e.V.

Parallel zu dem steigenden Aufgabenumfang reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter*innen durch Krankheit und sogenannte Risikofälle. Um die Sicherheit der Senior*innen zu gewährleisten, setzte Sylvia-Fee Wadehn hier nicht auf externe Hilfe, sondern auf die verbliebenen Kapazitäten, welche wiederum ihrer Arbeit zuliebe auf Außenkontakte verzichteten.

„Ich ziehe den Hut vor so viel Engagement und Fürsorge“, so Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND. „Vorhin haben die Herren von der Tankstelle „Ein Freund, ein guter Freund“ gesungen. Gerade in Zeiten wie diesen braucht man Freunde, die anderen Menschen Mut und Zuversicht geben, am Ball bleiben und Vorhandenes neu denken. Das erfordert eine starke Motivation, Kraft, Hingabe, Zeit und Mut. Auch die STADT UND LAND steht in Zeiten der Krise zu ihren vielen etablierten Partnerschaften mit sozialen Organisationen. Wir danken allen Mitarbeitenden von MoRo Seniorenwohnanlagen e.V.“

Bei den Hofkonzerten stand die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner und aller Mitwirkenden an erster Stelle, so wurde gründlich desinfiziert, Abstand gewahrt und die Hygieneregeln eingehalten. Mit diesem Engagement machte die STADT UND LAND übrigens nicht nur den Seniorinnen und Senioren sowie dem Verein eine Freude. Sie unterstützte damit auch die Kleinkünstler*innen, die vom Veranstaltungsverbot bis zum Ende des Sommers 2020 besonders betroffen sind.

Ansprechpersonen

 Silke Schendel
Silke
Schendel

Referentin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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