Mit einer Ost/West und einer Süd/Nord orientierten Variante der Segmente sowie Eckmodulen kann sich das Typenhaus nahezu jeder Bausituation anpassen.Mit der Standardisierung wird das Bauen günstig und die STADT UND LAND ihrem Auftrag gerecht, Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten zur Verfügung zu stellen. Das Konzept kann in vorgefertigter, serieller Bauweise umgesetzt werden, ist aber nicht zwingend auf darauf angewiesen. Mit gleichbleibendem Ziel, auch künftig auf eine Typenplanung zurückgreifen zu können, kann auch bei konventioneller Umsetzung der Bauaufgabe Zeit und Geld eingespart werden.
In nur dreieinhalb Monaten entwickelte die STADT UND LAND gemeinsam mit dem Büro Mars-Architekten ein neues Konzept: Das Typenhaus ist als Stahlbetonskelettbau mit variablen Außenwandaufbau, variablen Erdgeschosszonen und variablen Dachformen für eine bis zu siebengeschossige Bauweise angedacht.
Ziel war es, ein Konzept für einen standardisierten Geschosswohnungsbau zu entwickeln, der nicht nur flächeneffizient und kostengünstig ist, sondern darüber hinaus einen hohen Wohnkomfort bietet und in der Lage ist, einen Beitrag zur Baukultur zu leisten. Mit den gewonnen Erkenntnissen aus der Umsetzung des Prototyps in der Schkeuditzer Straße kann das Typenhaus dann wiederholt zum Einsatz kommen. Wenn sich die Erwartungen an das Typenhaus in der Pilotphase erfüllen, plant die STADT UND LAND, die Entwurfsunterlagen kostenfrei auch anderen Bauherren zur Verfügung zu stellen, damit sich das Typenhaus als Standardprodukt im Markt etabliert.
Mehr Informationen zum Typenhaus gibt es unter https://www.stadtundland.de/Bauen/Typenhaus.php
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