STABIL DURCH ALLE KRISEN: WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFTEN BLEIBEN SICHERES GESCHÄFTSMODELL

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Unter der Dachmarkte "Wohnungsbaugenossenschaften Berlin" haben sich 22 Genossenschaften mit über 80.000 Wohnungen und 120.000 Mitgliedern zusammengeschlossen. Am 17. März präsentierten sie auf einer gemeinsamen Pressekonferenz ihre Erfolgsbilanz 2008. Und die kann sich sehen lassen. So haben die Genossenschaften im vergangenen Jahr zusammen über 130 Millionen Euro in die Instandhaltung und Anpassung ihrer Bestände sowie in den Bau neuer Wohnungen gesteckt. Für das Jahr 2009 sind wieder Investitionen von 140 Millionen Euro geplant. Dazu werden jährlich rund über 30 Millionen Euro an Aufträgen vorrangig an den Mittelstand vergeben und dadurch 4.2050 Arbeitsplätze im regionalen Handwerk gesichert. Zusammen mit den eigenen 1.075 Arbeitsplätzen sichern die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin damit über 5.300 echte, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.Der Begriff "Kreditklemme", der derzeit in aller Munde ist, ist dabei für die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin kein Thema. "Wir sind für Banken nach wie vor gefragte Partner – weil transparent und bewertbar. Wir bieten höchste Sicherheit  und bekommen für unsere Modernisierungsmaßnahmen jederzeit die notwendigen Mittel." sagte der Sprecher des Verbundes, Frank Schrecker. Unternehmerische Verantwortung – soziale Verantwortung"Unternehmensverantwortung  und soziale Verantwortung existieren bei uns nicht erst seitdem die Wirtschaft versucht, sich mit diesen Begriffen zu schmücken.  Bei uns gehören das Unternehmerische und das Soziale seit jeher zusammen. Das eine geht ohne das andere nicht." so Schrecker weiter.  Das Verantwortungsbewusstsein für das eigene Handeln im Blick auf die Mitglieder, die Bewohner, die Mitarbeiter und auch auf das wirtschaftliche Umfeld sei schon immer eine Grundsäule der Wohnungsbaugenossenschaften. Man stehe für sozialverträgliche Modernisierungen und Mieten, für stabile Mieterstrukturen und für Sicherheit.Aus der unternehmerischen Verantwortung und dem genossenschaftlichen Grundgedanken entstehe auch die soziale Verantwortung – innerhalb und außerhalb. Jede der Genossenschaften unterstütze mindestens einen Sportverein, benachbarte Kitas und Schulvereine, sponsere Spielplätze oder eine Stiftung. Gemeinsam unterstützten die 22 Genossenschaften das Projekt "Klasse 2000" in jedem Berliner Bezirk. Was man über Häuser alles wissen kann - Workshop "Bauphysik"Berliner Kinder haben in der letzten Pisa-Studie in den Naturwissenschaften nicht gut abgeschnitten. Um hieran etwas zu ändern, wollen die Genossenschaften ihr Wissen über Dinge an Kinder weitergeben, von denen sie am meisten verstehen – vom Bauen und vom Wohnen. Aus diesem Grund haben sie gemeinsam mit einer Wissenschaftlerin einen Workshop entwickelt, in dem Fragen rund um das Thema Bauen & Wohnen erforscht werden:Warum ist nach dem Duschen der Badezimmerspiegel beschlagen? Warum ist Holzfußboden auch im Winter warm? Warum werden Häuser eingepackt? Warum bilden sich im Sommer an der Flasche aus dem Kühlschrank Wasserperlen? Warum hört man in dem einen Haus den Nachbarn und im anderen nicht?Der Workshop für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren soll in diesem Jahr an 30 interessierte Kitas und Grundschulen verschenkt werden. An zwei Grundschulen wurde die Veranstaltung im vergangenen Jahr schon erfolgreich getestet - Kinder, Lehrer und Eltern waren begeistert.forsa bestätigt: Berliner kennen die GenossenschaftenEine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa ergab, dass 81 Prozent der Berliner Bevölkerung genossenschaftliches Wohnen kennen. Das sind immerhin 2.767.000 Menschen. Und von diesen knapp 3 Millionen Berlinern sehen in dieser Wohnform auch immer mehr eine echte Alternative zu Eigentum und Miete (57 Prozent) - das sind 1.577.000 Berliner.Gegenüber dem Jahr 2000, in dem die Umfrage in dieser Form zum ersten Mal durchgeführt wurde, bedeutet dies eine Steigerung um 20 Prozentpunkte. Ein Spitzenergebnis für die 22 Wohnungsbaugenossenschaften, die sich mit ihren rund 80.000 Wohnungen vor gut neun Jahren unter der Marke "Wohnungsbaugenossenschaften Berlin" zusammengeschlossen haben.Internationaler Genossenschaftstag – WOHNTAG®  2009Traditionell wird der Internationale Genossenschaftstag am ersten Samstag im Juli gefeiert. Und so feiern die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin am 4. Juli 2009 zum neunten Mal gemeinsam ihren WOHNTAG®. Nachdem das Fest bisher stets an einem zentralen Ort stattfand, wird es in diesem Jahr in verschiedenen Berliner Stadtteilen, den Standorten der Genossenschaften, stattfinden. Das Motto lautet: "Genossenschaften sorgen für Bewegung". Mitglieder, Besucher und Berliner dürfen sich auf Radtouren, Wanderungen, Ballspiele, Sportschnupper-Stunden, Denksportaufgaben, Wettkämpfe und Spiel und Spaß freuen.