Spremberg geht auf die Überholspur: mit 100 MBit/s ins Internet

PDF
Ab sofort kann in Spremberg mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und bis zu 40 Mbit/s beim Heraufladen im Netz gesurft werden. Um die fast 10.000 Haushalte besser versorgen zu können, hat die Telekom über 40 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegt und fast 60 neue Schaltverteiler aufgebaut oder vorhandene erweitert.

„Mit diesem Ausbau ist Spremberg eine der ersten Städte in Brandenburg mit hervorragender Breitbandversorgung“, sagt Christine Herntier, Bürgermeisterin von Spremberg.

Vectoring: Datenturbo fürs Kupferkabel

Die höheren Geschwindigkeiten im VDSL-Netz werden durch den Einsatz der Vectoring-Technik möglich. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Das Kupfer führt vom Multifunktionsgehäuse, dem großen grauen Kasten am Straßenrand, in die Wohnung des Kunden. Durch Vectoring verdoppelt sich die Geschwindigkeit beim Herunterladen von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz.

Die Deutsche Telekom setzt beim Netzausbau auf einen Technologiemix: Zum Einsatz kommen Richtfunk, WLAN, VDSL, Vectoring, GSM, UMTS und LTE. Für jedes Gebiet wird die optimale Versorgung ermittelt.

Bis Ende 2016 wird die Zahl der VDSL-fähigen Haushalte von 12 auf 24 Millionen erhöht. Bis Ende 2017 werden 85 Prozent der Bevölkerung den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s nutzen können.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127