SPORTPLATZANLAGE IN BERLIN-NEUKÖLLN ERHÄLT DEN NAMEN DEGEWO-STADION

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"DEGEWO-Stadion" lautet seit dem 20. November 2006 der offizielle Name der Sportanlage Lipschitzallee im Bezirk Neukölln. Berlins größte kommunale Vermieterin - die DEGEWO-Gruppe – zeigt damit erneut, dass sie ihre Verantwortung für die Stadt und ihre Bewohner ernst nimmt. Die Sportanlage Lipschitzallee entstand mit dem Bau der Gropiusstadt und wurde 1975 in Betrieb genommen. Sie liegt mitten in der Großwohnsiedlung mit nahezu 20.000 Wohnungen, von denen über 5.000 zum Bestand der DEGEWO-Gruppe gehören. Der Betrieb der Sportanlage schlägt in der Bezirkskasse Neuköllns mit mehr als 200.000 Euro pro Jahr zu Buche, ein große Summe angesichts knapper städtischer Kassen. Deswegen suchte das Bezirksamt nach Kooperationspartnern. "In unserem multi-ethnischen Stadtteil spielt der Sport eine besondere Rolle, denn seine Sprache wird von allen Nationalitäten und Bildungsklassen verstanden. Durch ihn werden Eigenschaften wie Fairness, Regelakzeptanz und Teamgeist gefördert und genau das brauchen wir für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander. Davon profitieren der Bezirk und die DEGEWO gleichermaßen." betonte  Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky.Die DEGEWO-Gruppe schloss mit dem Bezirksamt Neukölln einen Partnerschaftsvertrag über drei Jahre ab. Mit ihrer finanziellen Unterstützung in Höhe von 20.000,- Euro pro Jahr sichert sie den Erhalt der Sportanlage für den Schulsport sowie ihr vielseitiges Angebot für eine aktive Freizeitgestaltung insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Mit gemeinsamen Veranstaltungen, wie z.B. einem Familiensportfest im nächsten Jahr, werden neue Höhepunkte für die Mieter in der Gropiusstadt geschaffen, wo sich gerade ein aktives Quartiersmanagement etabliert hat. Als kommunales Wohnungsunternehmen übernimmt die DEGEWO-Gruppe eine gesellschaftliche Verantwortung, vor allem auch für die problematischen Wohnquartiere der Hauptstadt. Deswegen engagiert sie sich in erster Linie für Projekte, die dem sozialen Frieden dienen. "Wir schaffen damit einen Zusatznutzen für die Stadt, der gemeinsam mit der finanzwirtschaftlichen Rendite die so genannte "Stadtrendite" ergibt. Das ist ein großes Plus der kommunalen Wohnungsunternehmen", betonte der Vorstand der DEGEWO-Gruppe Frank Bielka bei der Namensgebung.Neun Sportvereine und Sportarbeitsgemeinschaften sind hier beheimatet und bieten vor allem Leichtathletik, Fußball und Tennis an. Fünf Schulen der Umgebung nutzen die Anlage für den Schulsportunterricht. Darüber hinaus steht der Sportplatz auch für Freizeitsportler zu Verfügung. Jährlich trainieren rund 50.000 Berliner auf dem Gelände an der Lipschitzallee. Das Areal umfasst eine Fläche von fast 14.000 Quadratmetern. Dazu gehören eine Tennisanlage mit vier Feldern, eine 400m-Rundlaufbahn mit Hochsprung- und Weitsprunganlage sowie ein Fußball-Großspielfeld. Bei der letzten Sanierung 1998 wurden der Kunstrasenbelag des Sportplatzes, die Laufbahn, die Trainingsbeleuchtung sowie der Bodenbelag der Tennisanlage erneuert.