SPD-FRAKTIONSVORSITZENDER IM BUNDESTAG BESUCHT DEN HÄUERPARK

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Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordnete, Dr. Frank-Walter Steinmeier, besuchte am 19. April 2012 den Häuerpark in Senftenberg. Er wurde durch die Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG), Roland Osiander und Matthias Braunwarth, begrüßt. Steinmeier informierte sich zur Situation auf dem Wohnungsmarkt, der Entwicklung des Wohnungsbestandes, zum Stadtumbau und zu weiteren aktuellen Fragen. Thematisiert wurden auch die Zahlen der Einwohnerentwicklung im Landkreis Oberspreewald Lausitz (OSL) und die Prognose bis 2030, die daraus folgende Bestandsentwicklung, notwendige Mietenentwicklungen, die Bereitstellung von Wohnraum für untere Einkommensschichten und Perspektiven der Wohnungsunternehmen im Stadtumbau.Die Geschäftsführer der KWG, Roland Osiander und Matthias Braunwarth, dazu: "Mit der Neugestaltung des sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses in der Häuerstraße 5 in Senftenberg haben wir das Projekt "Häuerpark" abgeschlossen. Bereits im Februar 2008 begannen die Bauarbeiten in der Häuerstraße 1. Im Jahr 2009 wurde das Haus mit der Nummer 3 völlig umgestaltet."Und weiter: "Wir werteten mit diesem Bauvorhaben konsequent unseren Wohnungsbestand nahe dem Senftenberger See in der Innenstadt auf und bieten jetzt dort verschiedene Wohnungen für ältere Mieter, Menschen mit Behinderung, aber auch für Singlehaushalte und Familien mit Kindern an. Mit dem Häuerpark haben wir einen attraktiven Gebäudekomplex geschaffen.""Häuerpark" schon mehrfach ausgezeichnetFür den "Häuerpark" wurde die KWG Senftenberg Anfang des Jahres mit dem renommierten Deutschen Bauherrenpreis 2011/12 in der Kategorie Modernisierung ausgezeichnet. Mit dem Deutschen Bauherrenpreis werden die Leistungen der Projektbeteiligten und die besondere Rolle der KWG als Bauherrin gewürdigt, die für die Wirtschaftlichkeit der Investitionen und das Qualitätsbewusstsein bei Gestaltung, Materialwahl und Erscheinungsbild der Wohnanlage verantwortlich sind.Für das barrierefreie Wohnen im "Häuerpark" wurden wir bereits im November 2011 bei der Branchenaktion des Verbandes Berlin – Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) mit dem Qualitätssiegel "Gewohnt gut – fit für die Zukunft" ausgezeichnet.Um die Bedürfnisse älterer Bewohner angemessen zu berücksichtigen, werden auch in diesem Jahr in Senftenberg vier Aufzüge eingebaut. Diese ordnen sich in die vorhandenen Treppenräume ein und erleichtern das Wohnen vor allem ab der zweiten Etage. Nachträglich wurden bisher 15 zusätzliche Aufzüge in Gebäude der KWG Senftenberg eingebaut.Barrierefreie Erschließung als ZielDie barrierefreie Erschließung der Gebäude spielte bei dem Umbau eine entscheidende Rolle. Über Rampen sind die neugestalteten Eingangsbereiche auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen. Die neuen Aufzüge, die sich in die vorhandenen Treppenräume einordnen, erleichtern das Wohnen in den oberen Etagen und fahren bis in den Keller. Mieter, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, haben die Möglichkeit, diesen in eigens dafür vorgesehenen Räumen sicher abzustellen und hier sogar ihr Hilfsmittel aufzuladen.Die individuell gestalteten Wohnungen mit tief ausgeschnittenen Fenstern, schwellenlosen Zugängen sowie die Ausstattung der Bäder mit großzügigen Duschen bei geringer Einstiegshöhe entsprechen den Vorstellungen der Mieter. In den 1981 in Plattenbauweise des Typ "WBS 70" errichteten Gebäuden erfolgten umfangreiche Grundrissänderungen. Alle 69 Wohnungen, die sich in 7 Einraum-, 51 Zweiraum-, 10 Dreiraum- und 1 Vierraumwohnung unterteilen, sind vermietet. Drei Wohnungen wurden behindertengerecht umgebaut.Nicht nur in den einzelnen Wohnungen, auch im Außenbereich hat sich einiges getan. Durch die Angleichung der Außenanlage auf die Höhe des Erdgeschosses haben die unteren Wohnungen eine Terrasse. Für die Unterbringung von Fahrrädern oder Rollatoren stehen separate Unterstellmöglichkeiten in festen Nebengebäuden zur Verfügung.Von den 8.133 Wohnungen in Senftenberg, Großräschen, Schipkau, Schwarzheide und Ortrand sind: 69 altengerecht/barrierefrei (DIN 18025, Teil II) 22 behinderten-/rollstuhlgerecht (DIN 18025, Teil I) 870 altenfreundlich (Aufzug)Damit liegt der Anteil an altersgerechten und altersfreundlichen Wohnungen mit 11,8 Prozent über dem Vergleichswert des Verbandes Berlin – Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. (BBU) von ca. 6,5 Prozent für den Brandenburger Wohnungsmarkt.

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 Kerstin Braun
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