Doch Planung allein macht noch kein Haus. Deswegen wurde auch kräftig gebaggert, Wände wurden gemauert und Rohre verlegt, Fliesen wurden geklebt und Dächer gedeckt. An insgesamt neun Mitmachstationen konnten die Vier- bis Achtjährigen professionell werkeln. Denn statt Sandkasten-Eimern und Schäufelchen kamen echte Werkzeuge und Baumaterialien zum Einsatz. Experten aus fünf Berliner Handwerksbetrieben zeigten dem Nachwuchs, wie es geht. Wissbegierig schauten sich die Kleinen die Handgriffe ab, setzten die Anweisungen professionell um und zeigten, dass sie den Herausforderungen ihrer wachsenden Stadt durchaus gewachsen sind.
Wie auf echten Baustellen wurde mit einem Spatenstich ins Vorhaben gestartet – allerdings wurde dabei auch gleich das Feld kräftig durchgepflügt, denn gesucht wurde eine verbuddelte Schatzkiste mit dem Schlüssel für den Bagger. Und wie echte Handwerker wurden auch die „kleinen Baumeister“ für die getane Arbeit entlohnt – mit einer stärkenden Mahlzeit, T-Shirt und Helm sowie einer „Kleine Baumeister“-Urkunde, die das erfolgreiche Probearbeiten bescheinigt. Die Gewobag führt den „Tag der kleinen Baumeister“ seit nunmehr sechs Jahren immer in den Sommerferien in wechselnden Bezirken durch. Längst hat sich die Mitmach-Baustelle zu einem äußerst beliebten Ferien-Event entwickelt.
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