SOZIALE STADT: 37 MIO. EURO FÜR MEHR BESCHÄFTIGUNG, BILDUNG UND TEILHABE VOR ORT

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Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales legen für die Jahre 2007 und 2008 ein neues Sonderprogramm "Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort" auf. Für die Umsetzung stehen 37 Mio. Euro zur Verfügung. Der Großteil der Fördersumme stammt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Das gemeinsame Projekt der beiden Ministerien will schwerpunktmäßig das Engagement für Toleranz und Integration sowie die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort fördern. Die Fördermaßnahme verbindet die beiden bestehenden Programme "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt" und "XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt". Verfolgt wird das Ziel, die zivilgesellschaftlichen Strukturen in Quartieren mit sozialen Problemen zu stärken und den Zugang von benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu Ausbildung und Arbeitsmarkt zu verbessern. Mit Hilfe des Sonderprogramms soll eine verbesserte Kombination von städtebaulichen Investitionen mit sozialen Maßnahmen im Ausbildungs- und Arbeitsbereich erreicht werden. Gleichzeitig soll die Maßnahme den integrativen, ressortübergreifenden Ansatz der "Sozialen Stadt" stärken und flexibel an die jeweiligen Bedingungen vor Ort angepasst werden. Das Programm stellt nach Einschätzung der Ministerien damit einen elementaren Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik dar und dient der Stabilisierung benachteiligter Stadtteile.In den Programmgebieten der "Sozialen Stadt" können durch diese neue Initiative erstmals sozialraumorientiert arbeitsmarktpolitische Maßnahmen gefördert werden. Schwerpunkt ist die Stärkung der lokalen Ökonomie und die Integration von Langzeitarbeitslosen und/oder Jugendlichen – insbesondere mit Migrationshintergrund – in eine Ausbildung und in den Arbeitsmarkt. Ab sofort können interessierte Stellen aus den Programmgebieten der "Sozialen Stadt" bis zum 15. Januar 2007 ihre Projektvorschläge einreichen. Der BBU prüft derzeit, inwieweit die Wohnungsunternehmen selbst mit dieser Förderung angesprochen werden oder ob sie nur als beteiligte Projektträger im Programm einzubinden sind. Sobald hierzu nähere Informationen vorliegen, werden wir die Mitgliedsunternehmen darüber unterrichten.