Entscheidend für den Ankauf waren die Lage des Grundstücks und der Umstand, dass es unmittelbar an Bestände der „Soli“ angrenzt. Dies ist aus Sicht der Genossenschaft für eine Bewirtschaftung und neue Bebauung ebenso wichtig wie die Beachtung diesbezüglicher Vorgaben des Bezirkes. Das Grundstück wurde vom Land Berlin nach längeren Verhandlungen an die Genossenschaft veräußert. Vorstandsmitglied Torsten Eckel sagt: „Durch die Arrondierung können wir auch angrenzende Grundstücksflächen der Genossenschaft sinnvoll nutzen und trotz derzeit hoher Baukosten eine Bestandserweiterung wirtschaftlich darstellen.“
Für die Bebauung des Straßenzuges, in dem die Genossenschaft nun drei von dort vier vorgesehenen Gebäuden errichten kann, gibt es bereits Pläne für die nächsten Jahre. Auf Grund der positiven Erfahrungen mit den zwei Neubauten in Lichtenberg wird das Vorhaben zügig vorangetrieben. „Wir planen nach dem Rückbau der zwei reinen Gewerbegebäude aus den 1960er-Jahren die Errichtung von drei Wohn- und Geschäftshäusern mit einer Wohnfläche von ca. 3.500 Quadratmetern, davon 20 Prozent mit öffentlicher Förderung“, sagt Vorstandsmitglied Torsten Klimke, der sich auf das bevorstehende Bauvorhaben freut. „Endlich können wir in einer nachgefragten Berliner Innenstadtlage neue bezahlbare Wohnungen für unsere Mitglieder in unmittelbarer Nachbarschaft bauen und werden auch die Nahversorgung im Kiez verbessern“.
Fotos: Solidarität eG
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