Sinkende Mietschulden in Deutschland

PDF
Die rund 3.000 in den Regionalverbänden des GdW organisierten Wohnungsunternehmen verzeichnen im Jahr 2014 erneut einen Rückgang bei den Mietschulden. Diese sind bundesweit um 2,2 Prozent auf 402 Millionen Euro gesunken. Damit ist es den Unternehmen gelungen, die Mietschulden seit dem Jahr 2003 (757 Millionen Euro) um 355 Millionen Euro zu reduzieren. Das ist ein Rückgang um rund 47 Prozent.

Dementsprechend ist der Anteil der Mietschulden an den jährlichen Gesamtmieteinnahmen der GdW-Unternehmen ebenfalls rückläufig. Im Jahr 2013 betrugen die Mietschulden 2,3 Prozent der Jahressollmiete, 2014 waren es 0,1 Prozent weniger. Seit dem Höchststand der Mietschulden im Jahr 2003 hat sich der Anteil der Mietschulden an der Sollmiete damit von 4,4 Prozent auf 2,2 Prozent halbiert.

GdW-Präsident Axel Gedaschko schreibt die positive Entwicklung dem aktiven und sozialen Vermietungs- und Mietschuldenmanagement sowie Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen zu.
Es gebe außerdem eine vielfältige Zusammenarbeit mit öffentlichen Schuldnerberatungs- und sozialen Einrichtungen. So arbeiteten die Unternehmen darauf hin, dass Mietrückstände gar nicht erst dauerhaft entstehen. Um Mietschulden vermeiden zu können sei es aber wichtig, dass Vermieter weiterhin entsprechende Bonitätsauskünfte über Mietbewerber einholen dürfen.

Die westdeutschen GdW-Unternehmen führten zum Jahresende 2014 rund 181 Millionen Euro Mietschulden in ihren Büchern, die ostdeutschen rund 221 Millionen Euro.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127