Dementsprechend ist der Anteil der Mietschulden an den jährlichen Gesamtmieteinnahmen der GdW-Unternehmen ebenfalls rückläufig. Im Jahr 2013 betrugen die Mietschulden 2,3 Prozent der Jahressollmiete, 2014 waren es 0,1 Prozent weniger. Seit dem Höchststand der Mietschulden im Jahr 2003 hat sich der Anteil der Mietschulden an der Sollmiete damit von 4,4 Prozent auf 2,2 Prozent halbiert.
GdW-Präsident Axel Gedaschko schreibt die positive Entwicklung dem aktiven und sozialen Vermietungs- und Mietschuldenmanagement sowie Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen zu.
Es gebe außerdem eine vielfältige Zusammenarbeit mit öffentlichen Schuldnerberatungs- und sozialen Einrichtungen. So arbeiteten die Unternehmen darauf hin, dass Mietrückstände gar nicht erst dauerhaft entstehen. Um Mietschulden vermeiden zu können sei es aber wichtig, dass Vermieter weiterhin entsprechende Bonitätsauskünfte über Mietbewerber einholen dürfen.
Die westdeutschen GdW-Unternehmen führten zum Jahresende 2014 rund 181 Millionen Euro Mietschulden in ihren Büchern, die ostdeutschen rund 221 Millionen Euro.
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