400.000 neue Wohnungen pro Jahr, davon 100.000 öffentlich geförderte Wohnungen - das ist das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung. Was wir jedoch auch wissen: Es braucht nicht nur neuen Wohnraum, es braucht auch barrierefreien Wohnraum. Denn die inklusive Gestaltung von Stadtraum und Wohnungen leistet einen bedeutenden Beitrag zur eigenständigen Lebensführung von Menschen mit Behinderungen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, lud daher gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer und den Architektenkammern Berlin und Brandenburg zur Regionalkonferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiel aus Architektur und Stadtplanung“ ein. Ein Schwerpunktthema der Konferenz war die Auswirkung von Barrierefreiheit auf die Baukosten und die Fragen: Sind Wohnungen, die für alle nutzbar sind, zwangsläufig teurer? Oder sind sie am Ende betrachtet sogar günstiger?
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