Senatorin Lompscher: „Derzeit werden bereits in 18 Berliner Gebieten Mittel des Programms Stadtumbau eingesetzt. Ziel ist dabei, die Siedlungsstruktur an die Erfordernisse des demografischen und wirtschaftlichen Wandels sowie des Klimaschutzes anzupassen. Das ist auch für das geplante Schumacher Quartier und die Urban Tech Republic auf den Flächen des Flughafens Tegel vorgesehen. Das Schumacher Quartier soll mit den angrenzenden Stadträumen eine lebendige Nachbarschaft bilden. Hierzu müssen räumliche Barrieren überwunden und neue Verbindungen geschaffen werden. Die dazu nötigen umfangreichen Anstrengungen wollen wir gemeinsam mit dem Bezirk Reinickendorf erbringen und mit finanziellen Mitteln der Städtebauförderung vorantreiben.“
Im östlichen Umfeld des Flughafens Tegel sollen vor allem neue Wegeverbindungen, Platzumgestaltungen, die Neuordnung von städtischen Räumen sowie erweiterte Angebote des Gemeinwesens helfen, dass das neue Schumacher Quartier mit seinen geplanten 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und die Urban Tech Republic mit bis zu 20.000 Arbeitsplätzen mit den angrenzenden Quartieren nachbarschaftlich zusammenwachsen können.
Eingänge und Platzbereiche, z.B. der Kurt-Schumacher-Platz, sollen entsprechend ihrer neuen Bedeutung angepasst und umgestaltet werden. Am Flughafensee muss das Nebeneinander von Erholungs-, Naturschutz- und Wasserschutzfunktionen klarer strukturiert werden. Öffentliche und soziale Einrichtungen im Schumacher Quartier und im nördlich gelegenen Quartier Klixstraße/Auguste-Viktoria-Allee werden sich gebietsübergreifend ergänzen, damit sowohl die neuen als auch die alten Bewohnerinnen und Bewohner von der Entwicklung profitieren.
Das Stadtumbaugebiet umklammert die östlichen Teilbereiche des Flughafengeländes und umfasst Bereiche des Flughafensees, des Quartiers zwischen Scharnweberstraße und Schumacher Quartier, das Schumacher Quartier und den Kurt-Schumacher-Platz sowie die Cité Pasteur bis zum Saatwinkler Damm.
Für ein vorliegendes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept wurde großräumig rund um das Flugfeld untersucht, wo dringende Anknüpfungs- und Investitionsbedarfe bestehen. Darauf aufbauend wurden Entwicklungsziele für die kommenden zehn bis zwölf Jahre formuliert.
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