Senatorin Dilek Kolat besucht von Deutsche Wohnen unterstütztes Projekt für Frauen in Not

PDF
Gemeinsam haben heute die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, und die Generalbevollmächtigte der Deutsche Wohnen, Dr. Kathrin Wolff, das Projekt „NeuRaum – Wohnen nach dem Frauenhaus“ besucht. „NeuRaum“ unterstützt Frauen nach einem Aufenthalt im Frauenhaus dabei, wieder in ein selbstbestimmtes Leben zurückzufinden. Das Projekt der Caritas für das Erzbistum Berlin e.V. wird durch die Senatsverwaltung finanziert und durch die Deutsche Wohnen als zentraler Partner unterstützt. Dazu stellt die Deutsche Wohnen insgesamt 14 Wohnungen bereit, um Frauen den Neuanfang in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Senatorin Dilek Kolat: „Berlin ist seit Jahren bundesweit an der Spitze, was den Kampf gegen häusliche Gewalt angeht. Mit NeuRaum ergänzen wir unsere Hilfsangebote und entlasten gleichzeitig die Frauenhäuser für akute Notfälle. Ich freue mich besonders, dass dieses Engagement auch von der Wirtschaft anerkannt und unterstützt wird. Die Deutsche Wohnen gibt Frauen, die Opfer von Gewalt wurden ein knappes Gut: Wohnungen. Dafür bin ich dankbar, denn hier übernimmt ein großes, börsennotiertes Unternehmen aus Berlin soziale Verantwortung.“  

Die Caritas baut seit Juli 2015 das Wohnprojekt „NeuRaum – Wohnen nach dem Frauenhaus“ für Frauen und Kinder aus allen sechs Berliner Frauenhäusern auf. Es handelt sich hierbei um ein durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen finanziertes Zuwendungsprojekt. Insbesondere Frauen, die schon länger in Frauenhäusern leben, sollen über das Projekt wieder eigene Wohnungen beziehen. Häufig haben sie es schwer, eigenständig Wohnungen anzumieten und müssen sich länger als notwendig in Notunterkünften aufhalten. Darum mietet die Caritas Trägerwohnungen an und überlässt sie den Frauen per Nutzungsvertrag. Perspektivisch sollen diese dann in den Mietvertrag eintreten. Dabei werden die Frauen vor Ort und über das Projektbüro in Alt-Lietzow (Charlottenburg) durch aktuell zwei Sozialarbeiterinnen betreut.

„Als Berliner Unternehmen legen wir Wert darauf, unsere gesellschaftliche Verantwortung hier in der Stadt und im Sinne der Berlinerinnen und Berliner wahrzunehmen. Nicht nur durch engagierte Quartiersarbeit wie in Hellersdorf, Kreuzberg oder Spandau. Sondern auch, in dem wir unsere Kompetenz und unseren Wohnungsbestand für Menschen mit Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt nutzen. Dazu gehören neben Frauen aus Gewaltsituationen ganz aktuell auch Jugendliche aus problematischem Umfeld, denen wir Wohnungen zur Verfügung stellen“, so Dr. Kathrin Wolff, Generalbevollmächtigte der Deutsche Wohnen AG.

Die Deutsche Wohnen hat für "NeuRaum" in einem ersten Schritt sechs Wohnungen zur Verfügung gestellt, in diesem Jahr werden acht weitere folgen. NeuRaum möchte 2016 insgesamt 22 Wohnungen für Frauen aus Frauenhäusern bereitstellen. Weitere sollen perspektivisch folgen. Über 30 Frauen und Kindern wird damit die Rückkehr in ein eigenständiges Leben erleichtert.

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die Deutsche Wohnen in einer Kooperation mit Hestia e.V., einem Verein zur Hilfe von Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind. In enger Abstimmung mit Hestia stellt die Deutsche Wohnen regelmäßig geeigneten Wohnraum zur Verfügung und unterstützt damit die Frauen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127