Senator Scheel: „Für die Berliner Stadtplanung ist es besonders wichtig, die konkreten Lebenssituationen der Berlinerinnen und Berliner in den unterschiedlichen Kiezen der Stadt zu berücksichtigen. Mit der Weiterentwicklung des bewährten Systems der lebensweltlich orientierten Räume schaffen wir gute Grundlagen für die erforderlichen vielfältigen Analysen und Planungen.“
Durch das starke Bevölkerungswachstum und die Planung der neuen Stadtquartiere wurde eine Weiterentwicklung der räumlichen Abgrenzungen der im Jahr 2006 eingeführten lebensweltlich orientierten Räume (LOR) notwendig. Dazu hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gemeinsam mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg und in Abstimmung mit den planenden Fachverwaltungen auf Senats- und Bezirksebene den Bericht zur „Modifikation der lebensweltlich orientierten Räume“ vorgelegt. Dabei waren die verschiedenen Fachämter in den Bezirksverwaltungen besonders intensiv in den Arbeitsprozess eingebunden. Die LOR-Systematik ist seitdem in Berlin die maßgebliche räumliche Grundlage für eine Vielzahl von Planungen und ein stadtentwicklungspolitisches Instrument für viele Bereiche der Senats- und Bezirksverwaltungen, die die LOR-Systematik für fachliche und sozialraumorientierte
Planungen nutzen.
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