Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Nachbarschaftlicher Zusammenhalt und ein solidarisches Miteinander sind gerade in schwierigen Zeiten wie diesen unerlässlich. Wir haben uns deshalb entschlossen, die Mittel des Programms „Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften“ um 100.000 Euro aufzustocken. Mit der Förderung wollen wir die freiwillige Arbeit der Berlinerinnen und Berliner unterstützen, die anderen jetzt beistehen und damit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen der Corona-Pandemie leisten. Ganz besonders wichtig ist an dieser Stelle, dass Freiwillige bei ihren Einsätzen alle vorgegebenen Schutzmaßnahmen einhalten und auf ihre Gesundheit achten – zu ihrem eigenen und unser aller Wohl.“
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen stellt den Bezirken seit nunmehr 20 Jahren mittlerweile 700.000 Euro im Jahr für die Unterstützung nachbarschaftlicher, ehrenamtlicher Initiativen zur Verfügung. Engagierte setzen sich gerade in der derzeitigen Situation für andere ein und erledigen z.B. Einkäufe oder Apothekengänge, kochen für Bedürftige oder stellen sich als telefonische Gesprächspartner zur Verfügung und halten so den Kontakt zu älteren, kranken oder einsamen Menschen.
Anders als die Programme der gebietsbezogen eingesetzten Städtebauförderung ist FEIN ein reines Landesprogramm, dessen Mittel berlinweit außerhalb der Gebiete der Sozialen Stadt eingesetzt werden können. Es werden Einzelmaßnahmen (seit 2001) und Pilotprojekte (seit 2009) gefördert.
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