In seinem am 3. März beschlossenen "Mietenkonzept 2009" sieht der Senat für den planmäßigen Abbau der Wohnungsbauförderung für Sozialwohnungen in den Großsiedlungen eine Kappungsgrenze von 5,35 Euro (netto kalt) pro Quadratmeter Wohnfläche vor.
Außerhalb der Großsiedlungen sollen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften die Mieten von Sozialwohnungen in einfachen und mittleren Wohnlagen wegen des planmäßigen Förderabbaus oder der planmäßigen Bedienung von Aufwendungsdarlehen nicht über 5,75 Euro pro Quadratmeter monatlich ansteigen lassen.Der Senatsbeschluss betrifft die Mieter von rund 6.200 Wohnungen in vier Berliner Bezirken: Ackerstraße, Brunnenstraße, Heinrich-Zille-Siedlung und Wollankstraße im Bezirk Mitte Mariannenplatz, Mehringplatz, Neues Kreuzberger Zentrum, Wassertorplatz und Werner-Düttmann-Platz in Friedrichshain-Kreuzberg Wohnen am Kleistpark ("Sozialpalast") und Terrassen Schöneberg in Tempelhof-Schöneberg Dammweg-Siedlung, Rollbergsiedlung und Sonnenallee in Neukölln.Die Vorlage wurde dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses zugeleitet.