Für die Containerdörfer sollen 43 Millionen Euro investiert werden. Der Senat hat sich für Wohncontainer entschieden, da diese alle Qualitätsstandards erfüllen. Darüber hinaus würde die Unterbringung von 2.200 Flüchtlingen in Hostels 32 Millionen Euro in einem halben Jahr kosten. Die Container sollen zunächst für zwei Jahre meist in der Nähe des Stadtrandes aufgebaut werden. Insgesamt sollen sie aber mindestens zehn Jahre halten und später evtl. zu Studentenwohnheimen oder Obdachlosenunterkünften umgenutzt werden.
Folgende Standorte sind für die Wohncontainer geplant (Anzahl Plätze / Betreuender Träger)
- Karower Chaussee in Pankow (480 Plätze / AWO-Mitte)
- Hausvaterweg in Lichtenberg (480 Plätze / Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk)
- Schönagelstraße in Marzahn-Hellersdorf (400 Plätze / Prisod GmbH)
- Alfred-Randt-Straße im Allende-Viertel in Köpenick (400 Plätze / Internationaler Bund)
- Osteweg in Steglitz-Zehlendorf (340 Plätze / Malteser)
- Ostpreußendamm in Steglitz-Zehlendorf (300 Plätze / Diakonieverein)
Nach Bekanntwerden der einzelnen Standorte gab es von verschiedenen Seiten Kritik an deren Auswahl. Die geplanten Unterkünfte lägen teilweise fernab von vernetzter Infrastruktur und teilweise zu nah an anderen Flüchtlingsunterkünften.
Weitere Informationen sind einem Bericht der Berliner Zeitung vom 21. Oktober 2014 zu entnehmen, den Sie hier finden. Eine Karte der genauen Standorte der Containerdörfer ist hier abrufbar.