SCHWARZE ZAHLEN ZUM JUBILÄUM: HOWOGE MIT HÖCHSTEM JAHRESÜBERSCHUSS

PDF
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft hat im Geschäftsjahr 2005 mit 21 Millionen Euro den höchsten Jahresüberschuss in seiner 15-jährigen Geschichte erwirtschaftet. Die rund 550 Mitarbeiter der Wohnungsbaugesell­schaft bewirtschaften vorwiegend in Berlin-Lichtenberg einen Bestand von rund 48.500 eigenen, überwiegend sanierten Wohnungen. In den Wohnungen und Ge­werberäumen der HOWOGE leben und arbeiten rund 110.000 Lichtenberger. Diese positive Entwicklung beruht auf einer langfristigen Strategie, erläuterte das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Seit 1990 habe die HOWOGE eine Summe von mehr als 1,1 Milliarden Euro in die komplexe Sanierung seines Bestandes und die Gestaltung von dessen Umfeld investiert. Der Leerstand liege mit rund drei Prozent in den sanierten Beständen weit unter dem Berliner Durchschnitt von etwa sechs Prozent. Die Sanierungsoffensive sei mit rund 99 Prozent sanierten Ge­bäuden so gut wie abgeschlossen. Besonderes Augenmerk werde durch Geschäftsführung und Aufsichtsrat auf die Dar­lehenstilgungen und die systematische Entschuldung gelegt, so die HOWOGE. Die Darlehenstilgun­gen habe in 2005 insgesamt 79,8 Mio. Euro betragen. Neben den planmäßigen Tilgun­gen und Umschuldungen seien zur schnelleren Entschuldung nach Auslaufen der Zinsfestschreibung Sondertilgungen von insgesamt rund 29 Mio. Euro durchgeführt worden. Die Geschäftspolitik der HOWOGE sei auch künftig verstärkt auf Kundenbindung und -zufriedenheit ausgerichtet. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit verlagere sich dabei immer stärker von der baulich-technischen Seite auf die so ge­nannten weichen Faktoren, also all das, was mit Wohn- und Lebensqualität zu tun hat. Dazu gehörten neben der Senkung der Wohnnebenkosten weitere Servicean­gebote, der Ausbau von Servicestandards, das Kiezmanagement und das Sponso­ringengagement der HOWOGE im Bezirk. Für die Zukunft gehe die HOWOGE von einer kontinuierlichen positiven Entwicklung aus, die weder wirtschaftliche noch finanzielle Engpässe aufweist. Der Marktvorteil der umfassend sanierten Bestände und das breite Dienstleistungsangebot seien dabei ein wesentlicher Garant für die weitere erfolgreiche Bewirtschaftung der Wohnungen als Kerngeschäft.