SCHLOTMANN: STADTUMBAU OST ALS EIGENSTÄNDIGES PROGRAMM FORTFÜHREN

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Mecklenburg-Vorpommerns Bauminister Volker Schlotmann hat die Weiterführung des Programms "Stadtumbau Ost" bis 2016 als eigenständiges Programm gefordert. Das Programm sorge für weniger Leerstand und attraktivere Wohngegenden. Die Anpassung an sinkende Einwohnerzahlen könne nur weiter erfolgreich verlaufen, wenn das Programm auf hohem Niveau fortgeführt wird. "Stadtumbau Ost und West dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden", so Schlotmann. In Mecklenburg-Vorpommern wurden seit 2002 fast 22.000 Wohnungen zurückgebaut, wodurch der Wohnungsleerstand deutlich gesunken ist. Der weitere Rückbaubedarf wird auf noch einmal etwa 20.000 bis 25.000 Wohnungen geschätzt.Schlotmann forderte auch eine schnelle Lösung der Altschuldenproblematik für alle Wohnungsunternehmen. "Die Wohnungsbauunternehmen sind nicht in der Lage, für zurückgebaute Wohnungen noch Schulden aus DDR-Zeiten abzubezahlen. Hier muss eine schnelle Lösung gefunden werden." Auch der Teilrückbau müsse besser gefördert werden als bisher. Insgesamt sei eine flexiblere Programmgestaltung notwendig, um das Programm jeweils an die Erfordernisse vor Ort anzupassen.