"SCHLICHTUNGSSTELLE ENERGIE" FÜR VERBRAUCHER GEGRÜNDET

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Am 25. Oktober haben Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler den Startschuss für die neue "Schlichtungsstelle Energie" gegeben, die am 1. November ihre Arbeit aufgenommen hat. Die vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, dem Verbraucherzentrale Bundesverband, dem Verband kommunaler Unternehmen und dem Bundesverband neuer Energieanbieter getragene Institution soll als Schichtungsstelle in Streitfällen zwischen Verbrauchern und Energieversorgungsunternehmen vermitteln. Dr. Philipp Rösler bezeichnete die Schlichtungsstelle als "wichtige Errungenschaft für Verbraucher und Energiewirtschaft. Die Einbeziehung der Verbraucherinteressen in die Struktur der Schlichtungsstelle sowie die Neutralität und Unabhängigkeit der Schlichtungsstelle sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit", so die Minister. "Ich freue mich, dass wir hier auf eine privatrechtliche Lösung von Unternehmen und Verbrauchern setzen können - und nicht auf Zwang und zusätzliche Bürokratie. Der gemeinsame Ansatz von Verbraucherseite und Unternehmen ist gut für eine schnelle, unbürokratische und effektive Schlichtung. Er sorgt auch für eine breite Akzeptanz der Schlichtungsstelle.""Die außergerichtliche Streitschlichtung als moderierter Interessenausgleich ist ein wichtiges Instrument unserer Verbraucherpolitik. Das Modell der Schlichtung hat sich bewährt. Ich freue mich, dass die Schlichtung nun auch im Energiebereich Anwendung findet. Das ist ein wichtiges Signal für andere Wirtschaftsbereiche", sagte Ministerin Aigner.Seit dem 1. November 2011 vermittelt die Schlichtungsstelle in Streitfällen zwischen Verbrauchern und Energieversorgungsunternehmen. Das Verfahren ist unkompliziert und für die Verbraucher kostenfrei.Nach dem erfolglosen Versuch einer Einigung mit dem Energieversorger kann der Verbraucher sich unmittelbar an die Schlichtungsstelle wenden.Weitere Informationen finden sich auf den Webseiten der beteiligten Bundesministerien.

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 Kerstin Braun
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Braun
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