SCHLECHTE NOTE FÜR BILDUNG IN BERLIN

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In der Vergleichsstudie "Bildungsmonitor" des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft, die am 15. Februar vorgestellt wurde, erreichten die Berliner Bildungseinrichtungen von der Kita bis zur Uni nur den 15. Platz. Für die Studie wurden alle Bundesländer auf Qualität und Ausgestaltung ihrer Bildungssysteme untersucht. Wie der Tagesspiegel aktuell berichtete, liegen die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg an der Spitze des Vergleichs, Sachsen-Anhalt, Berlin und Bremen bilden die Schlusslichter. An Berlin wurden dabei vor allem die geringen Bildungsausgaben und der ineffiziente Einsatz der Finanzmittel kritisiert. So lägen die Bildungsausgaben pro Schüler im Verhältnis zu den öffentlichen Gesamtausgaben pro Einwohner deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Besonders schlecht sei die Finanzausstattung der Grundschulen. Ein weiterer Grund für das schlechte Abschneiden Berlins sei die mangelnde Qualität in der beruflichen Bildung, so die Zeitung. In der Hauptstadt würden bundesweit die meisten Ausbildungen vorzeitig abgebrochen, die Durchfallquote bei Abschlussprüfungen sei am höchsten. Ein Pluspunkt allerdings sei der Anteil der Schüler in Ganztagesschulen, der mit 20 Prozent so hoch wie in kaum einem anderen Bundesland läge. Auch das Betreuungsverhältnis im Kindergarten läge in Berlin weit über dem Durchschnitt.In der Hochschulbildung erreichte Berlin immerhin einen sechsten Rang, den Universitäten wurde eine hohe Attraktivität und gute internationale Beziehungen bescheinigt.