SCHÄDIGUNG DES ERBGUTES DURCH HANDYS NICHT BELEGBAR – FORSCHUNG WIRD VERSTÄRKT

PDF
Die Folgen der mit Mobiltelefonen einhergehenden hoch frequentierten elektromagnetischen Felder auf das menschliche Erbgut sind nicht abschließend geklärt. Zu dieser Frage liege eine Reihe von wissenschaftlichen Befunden vor, die ein sehr widersprüchliches Bild ergeben, erklärte die Bundesregierung in ihrer Antwort (Drucksache 15/1743) auf eine Kleine Anfrage der FDP (Drucksache 15/1631). Da die bisherigen Untersuchungen erhebliche methodische Schwächen aufweisen würden und die Frage von großer Bedeutung für die Gesundheit sei, seien entsprechende Untersuchungen im Rahmen des deutschen Mobilfunkforschungsprogramms vorgesehen. Die bisher vorliegenden Befunde gäben aber keinen Anlass dazu, die Grenzwerte, die auf eine Vermeidung aller nachgewiesenen gesundheitlichen Gefahren abzielen, zu verändern.Weiter heißt es in der Antwort, Mobiltelefone seien heute für viele Menschen unentbehrlich geworden und wirkten als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Künftig werde es kaum noch Räume geben, in denen Menschen nicht mit elektromagnetischen Feldern konfrontiert seien. Entsprechend, so die Bundesregierung, habe das Umweltministerium die Vorsorgeforschung im Bereich Mobilfunk verstärkt und die jährlichen Haushaltsmittel deutlich erhöht. Für die Jahre 2002 bis 2005 würden insgesamt 8,5 Mio. Euro bereitgestellt. Zusammen mit den Geldern der Mobilfunkbetreiber stünden der Forschung in diesem Bereich insgesamt 17 Mio. Euro zur Verfügung.