In Berlin und Brandenburg waren im April insgesamt 481.162 Arbeitslose gemeldet. Das waren 10.031 weniger als im Vormonat und 67.573 weniger als vor einem Jahr. Saisonbereinigt lag die Arbeitslosenzahl um 1.000 unter der des Vormonats. Mit 16,0 Prozent lag die Arbeitslosenquote 0,3 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert, im Vergleich zum April 2006 2,2 Prozentpunkte niedriger.
Insgesamt fällt die Beschäftigungsentwicklung sowohl in Berlin als auch in Brandenburg anhaltend positiv aus. Dies gilt vor allem für den Dienstleistungssektor, insbesondere die Arbeitnehmerüberlassung. Fallende Beschäftigungszahlen wurden in beiden Ländern in den Öffentlichen Verwaltungen registriert, zusätzlich dazu in Berlin auch im Verarbeitenden Gewerbe und in Brandenburg im Bereich Erziehung und Unterricht.Auf Berlin entfielen 271.262 Arbeitslose. Hier sank die Arbeitslosenquote leicht auf 16,1 Prozent, die Veränderung zum Vorjahreswert betrug 2,1 Prozentpunkte. Damit ergab sich eine Arbeitslosenquote von 16,1 Prozent. Im Saisonverlauf ist dieses positive Abschneiden gegenüber dem Vormonat typisch. Bezirke mit besonders hoher Arbeitslosenzahl waren Berlin-Mitte mit 35.519 Arbeitslosen bzw. einer Quote von 22,7 Prozent und Neukölln bzw. Spandau mit 19,9 bzw. 19,6 Prozent. In den Bezirken Steglitz-Zehlendorf, Treptow-Köpenick und Pankow lagen die Arbeitslosenquoten deutlich unter dem Durchschnitt, wobei Steglitz-Zehlendorf mit 10,1 Prozent besonders gut abschnitt.Im Land Brandenburg sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen auf 209.900. Mit einer Abnahme um 3,4 Prozent ist dies der tiefste Aprilwert seit elf Jahren. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,5 Prozentpunkte auf 15,8 Prozent ab. Die Region mit der höchsten Arbeitslosenzahl ist die Uckermark, die mit einer Arbeitslosenquote von 22,6 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt lag. Auch die Regionen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster wiesen mit 20,8 und 20,6 Prozent hohe Quoten auf. Dagegen war die Arbeitslosenquote in Potsdam Stadt und Mittelmark mit 10,7 bzw. 10,5 Prozent besonders niedrig. Auch die Dahme-Spreewald-Region verzeichnete mit 11,9 Prozent einen vergleichsweise niedrigen Wert.