In einer Debatte des Sächsischen Landtags kündigte Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo an, dass sich Sachsen beim Bund nachhaltig dafür einsetzen werde, das Programm Stadtumbau Ost bis mindesten 2013 fortzuführen. Bei Rückbau und Aufwertung in den Städten und Gemeinden dürfe jetzt nicht nachgelassen werden.
"Das Programm "Stadtumbau-Ost" war überaus erfolgreich", so Buttolo. In vielen Städten Sachsens sei es gelungen, den Leerstand in den Plattenbauquartieren erheblich zu reduzieren und auf die notwendige Mobilitätsreserve zurückzuführen. Zwischen 2002 und 2007 seien in Sachsen rund 77.000 Wohnungen zurückgebaut worden.Seit 1991 hätten den sächsischen Kommunen in zahlreichen Förderprogrammen mehr als drei Milliarden Euro zur Verfügung gestanden, so Buttolo. Die Förderung sei klug genutzt worden, so seien fast alle sächsischen Innenstädte saniert. Buttolo verwies auf die Rettung kostbarer Bausubstanz, die Instandsetzung von Bürgerhäusern, Rathäusern und Kirchen. Durch Grünflächen anstelle von Brachen seien Quartiere aufgelockert und die städtische Lebensqualität entscheidend verbessert worden.