In Dresden trafen sich am 4. April im Internationalen Congress Center Dresden über 200 Aufsichtsratsmitglieder sächsischer Wohnungsgenossenschaften zu ihrer alljährlichen Konferenz. Neben aktuellen wohnungswirtschaftlichen Themen stand das Förderprogramm "Stadtumbau Ost" im Mittelpunkt der Beratungen.
"Der Stadtumbau Ost ist auf einem guten Weg, aber noch lange nicht abgeschlossen", betonte Dr. Axel Viehweger. Bis Ende 2007 hätten sächsische Wohnungsgenossenschaften fast 19.300 Wohnungen abgerissen. Das entspreche fast einem Drittel der seit der Wende zurück gebauten Wohnungen in Sachsen. In den nächsten Jahren planen die im VSWG organisierten Genossenschaften, weitere 12.500 Wohnungen abzureißen.Viehweger forderte die Weiterführung des Stadtumbau Ost-Programms über das Jahr 2009 hinaus. "Denn nur so kann das bisher Erreichte langfristig gesichert und die ab 2010 erwartete zweite Leerstandswelle in Ostdeutschland abgefedert werden." Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass zwischen den Jahren 2010 und 2020 die Zahl der ostdeutschen Haushalte um weitere knapp 180.000 zurückgehen wird.