SÄCHSISCHE STÄDTE WOLLEN ALS EUROPÄISCHE METROPOLREGION "HALLE/LEIPZIG – SACHSENDREIECK" ZUSAMMENARBEITEN

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Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau sowie die sachsen-anhaltinische Stadt Halle/Saale wollen ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren. Hierzu unterzeichneten die Stadtoberhäupter heute eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit als Europäische Metropolregion "Halle/Leipzig – Sachsendreieck". In der Erklärung bekennen sich die Städte zu ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Entwicklung und Stärkung eines gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraumes und sehen in der Profilierung als Europäische Metropolregion eine Chance zur besseren Positionierung im globalen und europäischen Wettbewerb.Metropolregionen seien wichtige Wachstumsmotoren für die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes Deutschland, hieß es in einer Presseerklärung. Um in der Champions League der elf deutschen und der europäischen Metropolregionen mitspielen zu können, sei die Kooperation der Städte notwendig. Es seien bemerkenswerte Potenziale für Innovation, Wachstum und Internationalität vorhanden. Dies werde in einem von der Metropolregion in Auftrag gegebenen Handlungskonzept deutlich. Gutachten wirtschaftswissenschaftlicher Institute, wie das des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle oder der vor wenigen Wochen vom Bundesamt für Raumordnung und Bauwesen herausgegebene Raumordnungsbericht 2005, unterstützten dies. Der Begriff „Europäische Metropolregion“ könne ein Prädikat werden, mit dem die Städte erfolgreich werben und ihre Chancen durch gemeinsames Handeln verbessern können, so Staatsminister Dr. Thomas de Maizière.