Das teilte Sachsens Finanzminister Stanislaw Tillich mit.
Demnach haben Sachsens Städte, Gemeinden und Kreise 2007 einen Rekordüberschuss von rund 553 Millionen Euro erzielt. Das sei nochmals eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen Spitzenwert aus dem Jahr 2005 mit damals 357 Millionen Euro. "Der deutliche Aufwärtstrend der letzten Jahre in den sächsischen Kommunalhaushalten setzte sich auch 2007 fort. Die Kommunen haben sich durch geringere Sozialausgaben und geringere Zinsausgaben Spielräume erarbeitet und konnten ihre eigene Finanzkraft über höhere Steuereinnahmen weiter ausbauen. Das sind sehr positive Meldungen. Nun gilt es, die größeren finanziellen Spielräume zu nutzen, um die Infrastruktur weiter auszubauen und den Aufbau Ost voranzubringen", teilte Sachsens Finanzminister Stanislaw Tillich mit. Ausschlaggebend war vor allem der erneute Zuwachs bei den kommunalen Steuereinnahmen. Sie stiegen gegenüber 2006 um 162 Millionen Euro auf 2,12 Milliarden Euro an. Das größte Plus gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Kommunen bei ihren Einnahmen aus der Einkommensteuer (+ 14 %) und der Umsatzsteuer (+ 11 %). Die Gewerbesteuereinnahmen wuchsen um 83 Millionen Euro (+ 9 %) und hatten weiterhin den größten Anteil an den kommunalen Steuern. Diese Zahlen teilte heute das Statistische Landesamt mit.Bei den Ausgaben trugen im Vergleich zum Vorjahr vor allem der Rückgang der Sozialausgaben um 64 Millionen Euro, der Zinsausgaben um 51 Millionen Euro sowie der Sachinvestitionen um 107 Millionen zu der positiven Entwicklung bei.