SACHSENS WOHNUNGSBESTAND NIMMT WEITER AB

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2.327.579 Wohnungen gab es am 31. Dezember 2008 in Sachsen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes gut 1.800 weniger als ein Jahr zuvor. Ursachen dafür sind - wie schon in den Vorjahren - nachlassendes Neubaugeschehen sowie der stetige Rückbau und Abriss von Wohngebäuden. Die Zahl der durch Neubau und Baumaßnahmen an bereits vorhandenen Gebäuden hinzugekommenen Wohnungen stieg zwar mit gut 5.250 um fast fünf Prozent über das Vorjahresniveau, im Gegenzug gingen jedoch gut 7.300 Wohnungen aus dem Bestand. Zwei Prozent des gesamten Wohnungsbestandes oder gut 46.500 Wohnungen befinden sich in Nichtwohngebäuden mit überwiegend gewerblicher Nutzung. 2.281.070 Wohnungen befinden sich in Wohngebäuden. 18 Prozent dieser Wohnungen entfallen auf rund 415.700 Einfamilienhäuser, weitere 14 Prozent auf fast 158.900 Zweifamilienhäuser. In den rund 209.900 Mehrfamilienhäusern befinden sich 68 Prozent der Wohnungen. Nur dort war in der Bilanz des Neubaus bzw. der Baumaßnahmen und des Abrisses ein Rückgang zum Vorjahresbestand festzustellen. Er betrug gut 5.000 Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen in Einfamilienhäusern stieg um 2.360, die in Zweifamilienhäusern um gut 600.Fast zwei Drittel des gesamten Wohnungsbestandes machen Drei- und Vierraumwohnungen aus. Auf den geringsten Anteil (8 Prozent) kommen die Ein- und Zweiraumwohnungen. Rund ein Drittel (29 Prozent) der Wohnungen haben fünf oder mehr Wohnräume. Verglichen mit dem Vorjahr ging die Zahl der Zwei-, Drei- bzw. Vier- Raumwohnungen zurück, während die Zahl der Einraumwohnungen und Wohnungen mit fünf und mehr Räumen anstieg.