2.325.444 Wohnungen gab es am 31. Dezember 2009 im Freistaat Sachsen. Das waren 2.135 weniger als ein Jahr zuvor. Ursachen dafür sind - wie schon in den Vorjahren - nachlassendes Neubaugeschehen sowie der Rückbau und Abriss von Wohngebäuden. Trotz des zurückgehenden Wohnungsbestandes ist ein stetiges Ansteigen der Wohnfläche zu verzeichnen, der Trend geht zu größeren Wohnungen.
Wie das Statistische Landesamt meldete, befinden sich aktuell zwei Prozent des gesamten Wohnungsbestandes oder gut 46 600 Wohnungen in Nichtwohngebäuden (Gebäude mit überwiegend gewerblicher Nutzung). 2.278.851 Wohnungen befinden sich in Wohngebäuden, wovon 18 Prozent auf rund 417.900 Einfamilienhäuser und 14 Prozent auf über 15. 000 Zweifamilienhäuser entfallen. In den rund 209.460 Mehrfamilienhäusern befinden sich 68 Prozent der Wohnungen. Nur dort war in der Bilanz des Neubaus bzw. der Baumaßnahmen und des Abrisses ein Rückgang zum Vorjahresbestand festzustellen. Er betrug gut 4.800 Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen in Einfamilienhäusern stieg um reichlich 2.200 und die in Zweifamilienhäusern um knapp 400.Fast zwei Drittel (63 %) des gesamten Wohnungsbestandes in Sachsen machen Drei- und Vierraumwohnungen aus. Auf den geringsten Anteil (8 %) kommen die Ein- und Zweiraumwohnungen. Rund ein Drittel (29 %) der Wohnungen haben fünf oder mehr Wohnräume. Verglichen mit dem Vorjahr ging die Zahl der Zwei-, Drei- bzw. Vier- Raumwohnungen zurück, während die Zahl der Einraumwohnungen und Wohnungen mit fünf und mehr Räumen anstieg.
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