SACHSEN VERZEICHNET HÖCHSTE GEBURTENRATE SEIT DER WIEDERVEREINIGUNG

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In den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 wurden im Freistaat Sachsen 25.609 Kinder geboren. Obwohl damit die höchste Geburtenzahl seit der Wende erreicht wurde, war trotzdem ein Geburtendefizit zu verzeichnen: Von Januar bis September starben 2,9 Personen je 1.000 Einwohner mehr als lebend geboren wurden. Außerdem haben 1,4 Personen je 1.000 Einwohner mehr den Freistaat verlassen als nach Sachsen gekommen sind. Insgesamt lebten am 30. September 2010 4.151.011 Einwohner im Freistaat. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 17.721 Personen bzw. 0,4 Prozent weniger als am Jahresende 2009. Der Bevölkerungsrückgang lag von Januar bis September 2009 bei 20.650 Personen (0,5 Prozent).Von allen Kreisfreien Städten und Landkreisen konnten nur die Städte Dresden und Leipzig einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen (0,5 bzw. 0,2 Prozent). Dabei profitierte Dresden sowohl von einem Geburtenzuwachs als auch einem deutlichen Wanderungsgewinn. In die Kreisfreien Städte Chemnitz und Leipzig zogen mehr Personen, als sie verlassen haben.Von den anderen Kreisfreien Städten und Landkreisen lagen nur Chemnitz und der Landkreis Meißen mit ihrem Bevölkerungsrückgang unter dem Sachsendurchschnitt von 0,4 Prozent. Der Landkreis Görlitz hatte mit 1,1 Prozent die höchste Bevölkerungsabnahme, gefolgt von den Landkreisen Mittelsachsen und Nordsachsen (jeweils 0,9 Prozent).

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