SACHSEN: VDW UND VSWG INFORMIEREN - ZAHL DER LEER STEHENDEN WOHNUNGEN GESUNKEN

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Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Sachsen (vdw) und der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) teilten in ihren Jahrespressekonferenzen mit, dass die Zahl der leer stehenden Wohnungen in Sachsen rückläufig sei. Im vergangenen Jahr sei die Leerstandsquote beim vdw von 19,6 auf 16,8 Prozent gesunken. Die sächsischen Wohnungsgenossenschaften konnten ihren Leerstand auf 9,5 Prozent verringern. Insgesamt hätten beim VSWG 27.719 Wohnungen im Jahr 2007 leer gestanden. Das seien fast 20.000 weniger als vor fünf Jahren, so Dr. Axel Viehweger, Vorstand des VSWG. Diese Zahlen zeigten, dass das Programm Stadtumbau Ost im Freistaat erfolgreich umgesetzt werde. Er forderte die Politik auf, das 2009 auslaufende Förderprogramm fortzusetzen. Nur so könne das bisher Erreichte langfristig gesichert und die ab 2010 zu erwartende zweite Leerstandswelle in Ostdeutschland abgefedert werden.Der VSWG erwarte für das laufende Jahr einen Anstieg der Ausgaben für Neubau, Modernisierung, Instandhaltung und -setzung von 251,9 Millionen Euro auf 282 Millionen Euro (11,9 Prozent). Erstmals seit 2001 werde es wieder verstärkt Neubauten geben. Insgesamt haben die Wohnungsgenossenschaften in Sachsen seit 1990 über 10,5 Milliarden Euro in ihre Bestände investiert.Bei den vdw-Mitgliedsunternehmen habe noch 2006 fast jede fünfte Wohnung leer gestanden. Auch seien die Mietausfälle rückläufig und beliefen sich den Angaben des vdw zufolge auf rund 120 Millionen Euro. Damit lagen sie etwa zwölf Millionen niedriger als noch im Vorjahr. 2006 seien von den Mitgliedsunternehmen des vdw 112 neue Wohnungen errichtet worden. 2008 sei der Bau von weiteren 400 neuen Wohneinheiten vorgesehen. Im Rahmen des Stadtumbaus Ost wurden 2007 von den vdw-Mitgliedsunternehmen rund 7.700 Wohnungen vom Markt genommen. Für 2008 sei der Abriss weiterer 6.200 Wohnungen geplant. Angesichts der zu erwartenden demografischen Entwicklung im Freistaat Sachsen sprach sich auch Verbandspräsidentin Margitta Faßl entschieden für eine Fortsetzung des Programms Stadtumbau Ost nach 2009 aus. Auch über 2009 hinaus würden Fördergelder für den Abriss dauerhaft leer stehender sowie für die Aufwertung zu erhaltender Wohnungen benötigt.