SACHSEN ERHÄLT ÜBER EINE MILLION EURO FÜR DENKMALE

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Der Freistaat Sachsen erhält aus dem neu aufgestellten Denkmalschutz-Sonderprogramm der Bundesregierung über eine Million Euro Fördergelder, um akut gefährdete Baudenkmäler in ihrem Bestand zu sichern. Insgesamt stehen derzeit 40 Millionen Euro des Bundes für besonders herausgehobene Baudenkmale zur Verfügung. Wie das sächsische Innenministerium mitteilte, können mit den Födergeldern z. B. das Kornhaus in Zwickau, das berühmte Wachsmannhaus in Niesky und die Kirche in Löbnitz gerettet werden. Man habe in Sachen Denkmalschutz seit der Wende bereits viel erreicht, kommentierte Innenminister Albrecht Buttolo. Dennoch bleibe noch viel zu tun. Sachsen habe einen reichen Bestand an Kulturdenkmalen, von denen viele auch zum nationalen baukulturellen Erbe gehörten. Daher sei die Förderung aus dem Sonderprogramm höchst erfreulich. Zu hoffen bleibe, dass auch in den nächsten Entscheidungsrunden die von Sachsen gemeldeten Baudenkmale aufgrund ihrer besonderen Bedeutung entsprechend gewürdigt werden. Der Freistaat Sachsen hat allein über sein Landesprogramm Denkmalpflege seit 1991 bis 2007 über 417 Millionen Euro Fördergelder ausgereicht.