Im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg hat sich der Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie zur Rückkehrerproblematik, Günter Baaske, in einer Antwort geäußert (Drucksache 5/5093). Interessant sind dabei Ergebnisse einer Befragung über Motive und Gründe für Rückkehrer.
Danach führt der Minister aus, dass das nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinärer Forschung im Jahre 2010 eine Bestandsaufnahme und Analyse von Weiterentwicklungspotentialen der im Verbund Rück- und Zuwanderung vernetzten Initiativen durchgeführt habe. Dabei seien unter anderem auch die Motive und Gründe für eine Rückkehr in das jeweilige Ursprungsland untersucht worden.Ergebnisse der Untersuchungen zeigten, dass der regionale Aspekt und die Heimatverbundenheit für Abgewanderte und Rückehrinteressierte eine wichtige Rolle spielten. An erster Stelle stünde jedoch das Angebot an qualifizierten Arbeitsstellen. Dahinter füge sich eine Reihe weiterer standortrelevanter Bedingungen ein. Diese seien beispielsweise Verkehrsinfrastruktur, soziales Umfeld, angemessenes Lohnniveau, Angebot an Wohnraum und – immobilien, freundliche Atmosphäre im Ort, die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, berufliche Aufstiegsmöglichkeiten und kulturelle Angebote.Ferner heißt es in der Antwort der Landesregierung, nach Brandenburg kehrten in den letzten Jahren achtzig Familien zurück.Damit wird deutlich, dass die Wohnungswirtschaft einen bedeutenden Beitrag leisten kann – für eine erfolgreiche Rückkehr ist allerdings weit mehr erforderlich. Die Antwort der Landesregierung (Drs.5/5093) zum Download
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18EFC2E_Antwort_Landesregierung_R%C3%BCckkehrer%20Drs.5093
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