ROHÖLPREIS ERSTMALS ÜBER 101 US$ JE BARREL

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Das berichtete die britische Wirtschaftszeitschrift "The Economist" in ihrer Ausgabe vom 23. Februar. Noch in den 90er Jahren waren teilweise Preise um zehn Dollar je Barrel aufgerufen worden. Auf dem Höhepunkt der Ölkrise in den 70er Jahren hatte der Preis je Barrel bei knapp 20 Dollar gelegen. Ein Barrel fasst 159 Liter. Damit ist der Preisauftrieb am Energiemarkt ungebrochen. "Das wird natürlich auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Betriebskosten haben", so BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt. Aufgrund der nach wie vor bei vielen Tarifen bestehenden Intransparenz könnten die Energieversorger die Vorlage der Rohstoffmärkte für weitere Preiserhöhungen nutzen. Burkardt: "Jetzt zahlt sich aus, dass die Wohnungsunternehmen sich schon seit langem intensiv in Sachen Betriebskostenmanagement engagieren. Sie haben sich durch die Investitionen in Dämmung, neue Fenster und effiziente Heizanlagen als hervorragende Verbraucherschützer erwiesen." Angesichts der Preisentwicklung könne es aber nicht nur Aufgabe der Vermieter sein, sich für niedrige Betriebskosten einzusetzen. Mieter könnten nicht nur z.B. durch sparsameres Heizverhalten zu einer Dämpfung der Betriebskosten beitragen. "Außerdem gibt es eine Reihe technischer Lösungen, mit deren Hilfe sich viel Energie einsparen lässt", so Burkardt.