RICHTFEST FÜR ERSTES PASSIVHAUS IN BRANDENBURG

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Die eG Wohnen 1902 feierte am 18. April das Richtfest für ihr erstes Passivhaus in der Räschener Straße 23 in Cottbus. Nach Fertigstellung der letzten Geschossdecke wurde am ersten Passivhaus im Mietwohnungsbau des Landes Brandenburg die Richtkrone aufgezogen. Mit gutem Gespür für die Vermittlung und Einbindung zukunftsfähiger Werte reiht sich der imposante, viergeschossige Neubau harmonisch in eines der traditionsreichsten Quartiere der Genossenschaft.Mit der innovativen Bauweise setzt die eG Wohnen deutliche Zeichen für eine energieeffiziente, nachhaltige und ökologische Lebensweise. "Unsere Wohnungsgenossenschaft steht ganz besonders für Werte wie Gemeinschaft und Nachhaltigkeit – deshalb steht bei diesem Neubau auch der ökologische Nutzen im Vordergrund. Diese Einstellung wird auch von immer mehr Menschen geteilt, so wurden alle sieben Wohneinheiten schnell vermietet. Die künftigen Mieter zahlen nur noch ein Sechstel der herkömmlichen Heizkosten – Sie schonen aber vor allem unsere Umwelt", schilderte Vorstandsmitglied Arved Hartlich Hintergründe und Vorzüge des Passivhauses.Investition in ökologischen NeubauDie eG Wohnen investiert rund 1,2 Millionen in den Neubau. Eine Investition, die einen wichtigen Beitrag für die Zukunft leistet und hoffentlich Nachahmung findet. Die große Nachfrage und der schnelle Erfolg bei der Vermietung der Wohneinheiten gibt dem Mut zur Innovation Recht. Bereits im Herbst dieses Jahres werden hier die sieben Mietparteien zu einer aktiven Hausgemeinschaft zusammen finden.Das Haus umfasst sieben geräumige Drei-Zimmer-Wohnungen. Das Gebäude ist zudem barrierefrei zugänglich, alle Wohnungen sind über einen Fahrstuhl erreichbar und damit auch für Senioren gut geeignet. Die Nachfrage nach den Wohnungen war sehr groß, so dass bereits alle Wohnungen vergeben sind. Der endgültige Abschluss der Arbeiten ist für September 2012 geplant – daher können die Mieter zum Monatsende schon ihr neues Heim beziehen.Die Genossenschaft setzt mit dem Neubau ein deutliches Zeichen für eine energieeffiziente, nachhaltige und ökologische Bauweise. Dabei zählt das Passivhaus regional zu den ersten seiner Art in der Bauweise als Mehrfamilienhaus.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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