Es geht voran in der "Neuen Gartenstadt Falkenberg". Das Neubauprojekt der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG feierte am 30. Juni Richtfest. "Wir bauen hier Zukunft! Wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand und schaffen Wohnraum in Berlin, im Bezirk Treptow-Köpenick. Das machen wir aus eigenem Antrieb. Und nicht auf politischen Druck hin. Und auch ohne öffentliche Subventionen", so Vorstandsmitglied Thorsten Schmitt in seiner Begrüßungsrede.
Das Bauprojekt umfasst im ersten Bauabschnitt 59 Wohnungen, einen Kindergarten und eine Jugendfreizeiteinrichtung. All dies entsteht in der Pufferzone des UNESCO-Welterbes. Denn in unmittelbarer Nähe befindet sich die "Gartenstadt Falkenberg", die unter dem Namen "Tuschkastensiedlung" bekannt geworden ist. Seit 2008 gehört diese Genossenschaftssiedlung zum Welterbe der UNESCO. Somit erfährt das, was aus genossenschaftlicher und architektonischer Sicht mit dem Architekten Bruno Taut vor über 90 Jahren begann, hier seine Fortsetzung. Ambitioniert ist das Bauvorhaben nicht nur in architektonischer Hinsicht, sondern auch aus Sicht der Haustechnik. Gestalterisch wird der in England begründete Gartenstadtgedanke sowohl bei den Häusern als auch in der Außenanlage aufgegriffen. Technisch gesehen werden Energieeffizienz-Häuser gebaut. Erdsonden sorgen im Winter für die Beheizung der Häuser und im Sommer für deren Kühlung. Geothermie ist der Schlüssel zum Erfolg. "Wir reden nicht über regenerative Energiequellen, sondern nutzen sie!", betont Thorsten Schmitt. Die Fertigstellung der Häuser ist für Anfang 2012 geplant. Nähere Informationen bietet ein Schaukasten vor Ort und die Homepage der Genossenschaft www.1892.de
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