REZESSION BALD ZU ENDE?

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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juli weiter gestiegen. "Es scheint, dass die Wirtschaft wieder Tritt fasst", so das Institut in einer Erklärung vom 24. Juli. Die Unternehmen seien mit ihrer aktuellen Geschäftslage nicht mehr so unzufrieden wie im Vormonat. Auch der Entwicklung im kommenden halben Jahr sähen die Befragungsteilnehmer erneut weniger skeptisch entgegen. Industrie zuversichtlicherIm verarbeitenden Gewerbe habe sich das Geschäftsklima verbessert. Die Unternehmen berichteten von "einer nicht mehr ganz so schlechten" Geschäftslage. Die weitere Geschäftsentwicklung schätzten sie zudem zum wiederholten Male weniger kritisch ein. Weiter gewichen sei auch ihre Skepsis hinsichtlich des Auslandsgeschäfts. Der Einsatz der vorhandenen Maschinen und Geräte sei seit dem Frühjahr nicht weiter verringert worden. Insgesamt bleibe der Auslastungsgrad der technischen Kapazitäten aber klar unterdurchschnittlich. Entsprechend habe sich auch die Personalplanung der Industrieunternehmen kaum verändert. Sie sähen weiterhin eine Absenkung der Beschäftigung vor. Handel: Lage verbessert sichAuch im Großhandel habe sich das Geschäftsklima aufgehellt. Die Befragungsteilnehmer beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage weniger negativ. Auch bezüglich des weiteren Geschäftsverlaufs habe ihr Pessimismus erneut nachgelassen. Die Einzelhändler bewerteten ihre momentane Geschäftslage merklich günstiger als im Vormonat und stuften sie als nahezu befriedigend ein. Dafür seien aber ihre Geschäftserwartungen für das kommende halbe Jahr gedämpfter als im Juni. Der Geschäftsklimaindex im Einzelhandel sei daher geringfügig gesunken. Im Bauhauptgewerbe sei das Geschäftsklima etwas günstiger. Die Bauunternehmen seien weniger unzufrieden mit den momentanen Geschäften als im Juni. Ihre Zurückhaltung hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten habe zudem etwas abgenommen.