REWOGE: Ende der Sanierungsphase des Unternehmens zum 31. Dezember 2020

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Am 17. Dezember 2020 unterzeichnete der Geschäftsführer des kommunalen Wohnungsunternehmens REWOGE die letzten Kreditverträge mit der Deutschen Kreditbank (DKB) AG und sichert so die Finanzierung aller Wohnungsbauschulden über das nächste Jahrzehnt endgültig ab. Mit Unterstützung der BBT befand sich die REWOGE seit zweieinhalb Jahren in einem regen Austausch mit allen Darlehenspartnern, um die hohen Kreditverbindlichkeiten des Unternehmens mit Auslauf der seit 2000 bestehenden Sanierungsvereinbarung zum 31. Dezember 2020, auf belastbare Füße zu stellen.

Der Geschäftsführer Stephan Greiner-Petter erstellte in Vorbereitung der Kreditverhandlungen ein detailliertes Unternehmenskonzept, welches die anstehenden Herausforderungen der Rheinsberger Wohnungswirtschaft aufgreift. Dieses Konzept und die 10-Jahres-Unternehmensplanung der REWOGE war die Basis eines umfangreichen Finanzierungskonzeptes der BBT zur Vorlage bei den Banken. Nach achtmonatiger Feinschliffphase wurde das Konzept im März 2020 überreicht.

Nach intensivem Austausch über mögliche Finanzierungsmodelle für die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH, konnten im September 2020 die Finanzierungsverträge mit der Investitions- und Landesbank des Landes Brandenburg (ILB) unterzeichnet werden. Mit der letzten Unterschrift am 17. Dezember 2020 war dann schlussendlich die Gesamtfinanzierung der REWOGE zum 1. Januar 2021 gesichert.
Cornelia Hultzsch stellt für die BBT fest: „Mit dieses Ergebnis ist für das Rheinsberger Wohnungsunternehmens zum 31. Dezember 2020 nicht nur die Sanierungsvereinbarung erfolgreich beendet, es ist uns zudem gelungen eine mit 1. Januar 2021 deutlich spürbare Kapitaldienstentlastung für die REWOGE zu verhandeln. Diese Entlastung gibt der REWOGE nun endlich die Möglichkeit, Investitionen in den bestehenden Wohnungsbestand mit einer gewissen Größenordnung vornehmen zu können. Investitionen z.B. in Fahrstuhlanlagen, die in den Wohnquartieren dringend benötigt werden“.
Cornelia Hultzsch weiter: „Der vor allem in den letzten 6 Jahren zurückgelegte Weg der REWOGE ist imponierend. Trotz der widrigen Rahmenparameter, so mussten 65 Cent von jedem Euro Mieteinnahmen während der Sanierungsphase an die Banken abgeführt werden, hat es die REWOGE dennoch geschafft, ihren Wohnungsbestand signifikant zu sanieren. Diese Investitionen kann man aufgrund der negativen Rah-menbedingungen wirklich als eine große Kraftanstrengung bezeichnen, die nun einen positiven Ausgang nimmt“.
Für den Geschäftsführer Stephan Greiner-Petter ist der 17. Dezember 2020 ein besonderes Datum. „Nach mehr als 20 Jahren verlässt die REWOGE die Sanierungsphase, eine äußerst intensive Zeit, auch wenn ich selbst erst seit 2012 die Verantwortung für das Unternehmen trage. Mir fällt eine große Last von den Schultern“.

Stephan Greiner-Petter weiter: „Die mit Hilfe der BBT verhandelte Neufinanzierung ermöglicht es uns ab dem Jahresbeginn 2021, verstärkt in unseren Wohnungsbestand zu investieren und zeitgleich die weitere progressive Entschuldung des kommunalen Wohnungsunternehmens voranzubringen. Die Ausgewogenheit von Entschuldung und Investitionen ist auch der künftige Schlüssel einer positiven Geschäftsentwicklung der REWOGE. Wir haben mit dem Ende der Sanierungsvereinbarung zum 31. Dezember 2020 ein Meilenstein geschafft, in der Tat, nun gilt es sich verstärkt den künftigen Herausforde-rungen der Rheinsberger Wohnquartiere mit gestärkter Kraft zu widmen“.

 

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