Laut Mitteilung der Europäischen Kommission ist am 11. Juni 2007 erstmals eine hochrangige Gruppe von Regierungssachverständigen zusammengekommen, um Fragen der Demografie zu erörtern. Die von der Kommission eingesetzte Gruppe soll bei der Entwicklung von Strategien unterstützen, die der neuen Realität einer alternden Bevölkerung und zurückgehenden Erwerbsbevölkerung in Europa gerecht werden. Als Plattform für die Mitgliedstaaten soll sie zudem dem Austausch von Erfahrungen und bewährter Vorgehensweisen in Bereichen wie aktives Altern, Familienpolitik, Betreuung älterer pflegebedürftiger Menschen und Migration dienen.
Der für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit zuständige EU-Kommissar Vladimír Špidla sagte bei der Eröffnung: "Europa braucht die Bevölkerungsalterung nicht zu fürchten, vorausgesetzt, wir bereiten uns rechtzeitig darauf vor. Durch die ‚Seniorenwirtschaft‛ werden neue Möglichkeiten für Dienstleistungen und Produkte eröffnet. Meiner Meinung nach besteht während der nächsten zehn Jahre eine günstige Konstellation. Die hochrangige Gruppe wird unsere Bemühungen unterstützen, Strategien auszuarbeiten, die zu den neuen demografischen Gegebenheiten in Europa passen."