rbb-Sendung "WAS" berichtet über hohe Baustandards als Mietentreiber

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In der Sendung WAS "Wirtschaft Arbeit Sparen" vom 12. Oktober 2016 berichtet der rbb zum Thema "Wie Bau-Standards die Mieten hochtreiben". Nicht nur die hohen Baulandpreise, sondern auch die immer höheren Standards zu Dämmung, Brandschutz und Barrierefreiheit ließen die Mieten stark steigen. BBU-Technikleiter Dr. Jörg Lippert erläuterte in der Sendung, dass diese gestiegenen Standards sozial verträgliche Mieten unmöglichen machten. 

Die vom BBU erhobenen Daten belegen diese Entwicklung: Die reinen Baukosten sind in Berlin in fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen: von rund 1.500 Euro/Quadratmeter 2011 auf circa 2.300 Euro in 2015. Kalkuliert man Grundstückserwerbskosten in Höhe von 600 Euro/Quadratmeter mit ein, kommt man auf einen Preis von 2.900 Euro/qm Wohnfläche. Wenn die Miete wirtschaftlich sein solle, ergebe dies eine notwendige Miete von 12 Euro pro Quadratmeter, konkretisierte Dr. Lippert. Der BBU fordere deshalb die Anforderungen nicht immer weiter anzuheben, denn hohe Standards und günstige Baukosten würden sich nicht vereinbaren lassen. Ändert sich nichts, wird auch beim Wohnen die Schere zwischen Arm und Reich immer größer werden.

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Dr. David Eberhart
Dr.
David
Eberhart

Besonderer Vertreter, Bereichsleiter und Pressesprecher

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