RBB BRANDENBURG AKTUELL: KEINE ALTERNATIVE ZUM STADTUMBAU OST

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In einem Beitrag einer rbb-Serie zur demographischen Entwicklung des Landes Brandenburg warnte der Chef der Gebäude- und Wohnungsverwaltung Wittstock, Dr. Hans-Jörg Löther, kürzlich vor den Folgen eines weiteren Abbaus der Städtebauförderung des Bundes. "Wir appellieren dringend und mit allem Nachdruck an Bundesbauminister Ramsauer, seine Kahlschlagpläne bei Städtebau und Klimaschutz aufzugeben", so auch BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern. "Demografieserie: Herausforderung Wohnungsmarkt" In seiner Demografie-Serie geht die Redaktion von "Brandenburg aktuell" den Folgen des Bevölkerungswandels für verschiedene Bereiche der Gesellschaft nach. Am 26. April stand dabei die Wohnungswirtschaft im Mittelpunkt. Auch diese müsse sich - gerade in ländlichen Gebieten - auf den Bevölkerungsrückgang einstellen. Exemplarisch dafür stehe die kommunale Wohnungsverwaltung Wittstock/Dosse. Sie beschränke sich nicht auf die reine Verwaltung, sondern betreibe aktiv den nötigen Stadtumbau. In der Innenstadt werde viel getan und investiert - etwa in Gemeinschaftsräume und -gärten für die Mieter oder sogar in elektronische Wandtafeln für die Schule. In der Peripherie dagegen müsse manches Gebäude abgerissen werden.Dass sich die Gebäude- und Wohnungsverwaltung Wittstock beispielhaft für den Stadtumbau engagiert und immer wieder wertvolle Beiträge zur Anpassung der Stadt an die Herausforderungen des demografischen Wandels leistet, zeigt auch eine lange Reihe von Auszeichnungen, die sich das Unternehmen in den letzten Jahren erarbeitete: So wurde sie beispielsweise in 2009 mit dem BBU-Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft ausgezeichnet". Im Jahr 2010 erhielt das kommunale Unternehmen eine "Besondere Anerkennung" innerhalb des Deutschen Bauherrenpreises. Am Jahresanfang 2011 wurde die GWV für ihr Projekt zur Bebauung einer innerstädtischen Brachfläche mit einem barrierefreien Neubau im Rahmen des Fördermittelwettbewerbs Mietwohnungsneubau des MIL ausgezeichnet. Jüngster Erfolg schließlich: Als einzige ostdeutsche Stadt gehört Wittstock zu den fünf Standorten des EUROPAN 2011, des größten Ideenwettbewerbs für Städtebau und Architektur an rund 55 Standorten in 16 Ländern Europas. Der Wettbewerb ruft zum elften Mal junge Architekten und Planer aus ganz Europa dazu auf, sich mit aktuellen Fragestellungen der Stadtentwicklung auseinanderzusetzen und für ausgewählte Situationen an verschiedenen Orten in Europa innovative Ideen und strategische Konzepte zur Zukunft der Stadt zu entwickeln.

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