PUBLIKATION ZUR BAUTÄTIGKEIT DER BERLINER WOHNUNGSGENOSSENSCHAFTEN ERSCHIENEN

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Der Frage, wie Wohnungsgenossenschaften mit ihrer Bautätigkeit das Berliner Stadtbild mitgeprägt haben, geht eine kürzlich erschienene Publikation des Genossenschaftsforums nach. Unter dem Titel "Bauen für die Gemeinschaft – Genossenschaftliche Entwicklungslinien in Berlin" zeichnet sie Entwicklungslinien des genossenschaftlichen Bauens von der Anfangszeit der genossenschaftlichen Bewegung bis heute in anschaulicher Art und Weise nach. Anhand zahlreicher historischer Fotografien und Abbildungen leistet die Publikation einen Beitrag zur Würdigung der historischen wie der aktuellen Bemühungen der Berliner Genossenschaften, modellgebend auf die Entwicklung des Wohnungsmarktes und die stadträumlichen Quartiere einzuwirken. Damit wird eine Lücke in der Dokumentation geschlossen und erstmals eine Gesamtübersicht erstellt, die den zeitlichen Bogen von der Gründerzeit der Genossenschaften vor über 120 Jahren über die reformerischen Leistungen der Weimarer Republik und die Beiträge zum Wiederaufbau im Nachkriegsdeutschland bis zur Gegenwart spannt. Dabei fließen vertiefende Voruntersuchungen zur Geschichte der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften und des sozialen Wohnungsbaus mit ein. Zahlreiche Einzelbeispiele der Forumsmitglieder  verdeutlichen, wie komplex die genossenschaftliche Idee sich auf den verschiedenen Ebenen – baulich, ökonomisch, soziokulturell, alltagsgeschichtlich – ausgewirkt hat.Die Publikation umfasst 56 Seiten inklusive vieler Abbildungen und Fotos und ist in der edition arkadien erschienen. Sie kann gegen eine Schutzgebühr von 10 EUR pro Stück beim Genossenschaftsforum e.V., Königin-Elisabeth-Straße 41 in 14059 Berlin (Fax: 030-306 22 64) bezogen werden.