Die Stiftung Bauhaus Dessau und das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen haben ein Buch zur Kultur des Stadtumbaus herausgegeben. Wie die Herausgeber in einer Pressemeldung mitteilten, beleuchtet die Publikation die Reaktionen verschiedener Städte auf den demografischen und strukturellen Wandel und die daraus folgenden Anforderungen an die Stadtentwicklungspolitik, die Städte und Gemeinden, die Wohnungswirtschaft, an die Hochschulen und an die Planer.
Das Buchprojekt sei im Rahmen der Bundesinitiative Baukultur zweisprachig deutsch-englisch in der Edition Bauhaus im Jovis-Verlag erschienen, hieß es weiter. Aufbauend auf den bundesweiten Ideen-Wettbewerb TATORT STADT für junge interdisziplinäre Planer-Teams und die nachfolgende Gesprächsreihe in vom Stadtumbau betroffenen Gemeinden, fasse es Fortschritte und Anforderungen für einen Stadtumbau mit baukulturellem Anspruch (Stadtumbaukultur) zusammen. Es kommen junge Planerbüros, Kommunalpolitiker, Hochschullehrer und Praktiker der Wohnungswirtschaft zu Wort. Die Publikation mache deutlich, dass in Deutschland an die Aufgaben des Stadtumbaues mit hohem Gestaltungsanspruch herangegangen werde - ein Ansatz, der auch in vielen anderen Ländern auf wachsendes Interesse stoße - und dass sich hier ein vielfältiges und lohnendes Betätigungsfeld für deutsche Planer aller Fachrichtungen entwickele.Das Buch kann in begrenzter Anzahl beim Bürgerservice des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (www.bmvbw.bund.de) bestellt werden.