ProPotsdam und Landeshauptstadt starten Informationskampagne für geförderten Wohnraum

PDF
Eine bezahlbare und attraktive geförderte Wohnung zu bekommen – diese Möglichkeit können nun mehr Potsdamerinnen und Potsdamer nutzen. Mit den aktuellen Einkommensgrenzen für den "WBSplus" profitieren auch Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen von den Konditionen, die geförderter Wohnraum ermöglicht. Darüber haben Potsdams Sozialbeigeordnete Brigitte Meier und ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal am 5. März 2021 beim Baustellen-Termin an einem der aktuell größten Neubau-Projekte der ProPotsdam, an der Georg-Hermann-Allee, informiert.

ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal sagte: „In allen Stadtteilen in der Landeshauptstadt sind in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Wohnungen errichtet und bestehende Objekte umfangreich saniert worden. Hier an der Georg-Hermann-Allee entstehen aktuell 274 attraktive, moderne und barrierefreie Wohnungen. Viele dieser Wohnungen sind öffentlich gefördert, was sozialverträgliche Mieten ermöglicht. Neben Wohnungen für Familien sind auch eine Vielzahl von kleinen Wohnungen für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte vorgesehen.  Unsere zukünftigen Mieterinnen und Mieter werden hier in einer vielfältigen und generationenvereinenden Nachbarschaft wohnen. Mit der Integration einer Tagespflege sowie einer Sozialstation mit Begegnungszentrum werden zusätzlich Angebote für den Stadtteil integriert.“

Die Sozialbeigeordnete Brigitte Meier erklärte: „Bezahlbarer Wohnraum ist ein Thema, das nicht nur viele Potsdamerinnen und Potsdamer bewegt. Es zählt auch zu den zentralen städtischen Zielen der Landeshauptstadt. In enger Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnungsgesellschaft ProPotsdam gelingt es uns, immer neue bedarfsgerechte und bezahlbare Angebote im gesamten Stadtgebiet zu schaffen und zu sichern. Aber Bauen und Sanieren allein reichen nicht, damit Haushalte mit kleinem und mittleren Einkommen die passende Wohnung finden – sie müssen auch von den bestehenden Angeboten erfahren und Zugang zur Vermittlung erhalten. Deshalb starten wir heute eine breit angelegte Informationskampagne.“

Rund 40 Prozent aller Potsdamer Haushalte haben ein Einkommen, das ihnen den Zugang zu gefördertem Wohnraum ermöglichen kann. Jeder vierte dieser Haushalte zählt zur Einkommensgruppe des WBSplus. So hat eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern und einem durchschnittlichen steuerpflichtigen Bruttojahreseinkommen von 62.000 Euro Anspruch auf den WBSplus, ebenso ein Singlehaushalt mit einem steuerpflichtigen Bruttojahreseinkommen von etwa 27.500 Euro. Die Art der Einkünfte spielt dabei keine Rolle: Rentnerinnen und Rentner, Festangestellte in Voll- und Teilzeit, Selbständige, Studierende oder Auszubildende können den WBSplus bei der Stadtverwaltung beantragen.

Stadtverwaltung und ProPotsdam haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, dieses Angebot bekannter zu machen. In den vergangenen Monaten ist so eine gemeinsame Informationskampagne entstanden, die unter anderem über Social-Media-Kanäle, Flyer, Plakate und Tram-Spots die Reichweite dieses attraktiven Angebots erhöhen soll. Denn derzeit entstehen mehrere hundert geförderte Wohnungen für WBSplus-Inhaber an verschiedenen Stellen in der Stadt. WBSplus-Berechtigte zahlen für eine geförderte, sanierte oder neugebaute Wohnung eine Einstiegsmiete von sieben Euro pro Quadratmeter (nettokalt).

Mehr Informationen unter www.potsdam.de/sozialesWohnen

Foto Kampagnenstart WBSplus: Gregor Jekel, Brigitte Meier und Jörn-Michael Westphal; Copyright: Stefan Gloede

Ansprechpersonen

 Silke Schendel
Silke
Schendel

Referentin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 123