„Bis 2021 wollen wir 1.500 Wohnungen, davon mindestens 500 öffentlich geförderte, errichten und ca. 260 Millionen Euro investieren. Allein in den letzten fünf Jahren haben wir ca. 500 Wohnungen freifinanziert gebaut. Dieses Jahr befinden sich 321 Wohneinheiten im Bau. Außerdem soll 2016 für das Neubauprojekt an der Heinrich-Mann-Allee der Bebauungsplan aufgestellt werden, wo Platz für ca. 750 neue, preisgünstige Wohnungen ist. Wir hoffen, dass dies rasch vorangeht“, sagt Geschäftsführer Müller-Zinsius. Parallel zum Neubau werden aber auch Sanierungs- und Modernisierungsprojekte weitergeführt: Der erste Bauabschnitt in der „Rolle“ in Drewitz wird ebenso in diesem Jahr abgeschlossen (Investitionssumme gesamt: ca. 23,4 Millionen Euro) wie das Pilotprojekt im Behlertkarree (Investitionssumme gesamt: ca. 2,3 Millionen Euro) und auch die Sanierung der Heidesiedlung soll vorangehen. „Uns ist es besonders wichtig, sozial verträgliche Mieten anbieten zu können. Im Behlertkarree wird die Monatsnettokaltmiete für Bestandsmieter mit WBS bei 5,80 Euro/Quadratmeter liegen, obwohl wir hier keine Fördermittel erhalten“, ergänzt Jörn-Michael Westphal, seit 2003 zunächst Geschäftsführer der GEWOBA und seit 2006 Geschäftsführer der ProPotsdam.
Das Quartiersmanagement wird im neuen Jahr weiterhin ein wichtiges Anliegen der ProPotsdam sein. „Drewitz geht weiter den Weg zum CO2-neutralen Stadtteil und mit den Genossenschaften sind wir in der Planung zur Sanierung des Quartier 8. Dort sollen fast 15 Millionen Euro investiert werden“, verdeutlicht Geschäftsführer Westphal. Die Unterbringung von Flüchtlingen macht einen zusätzlichen Schwerpunkt im Quartiersmanagement aus. Zudem wird die ProPotsdam ihr Engagement im Bereich Spenden und Sponsoring fortführen.
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