ProPotsdam schließt Kaufvertrag für die Nördliche Speicherstadt

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Nach intensiven Verhandlungen hat die ProPotsdam am 29. Juni 2017 die Grundstücke in der Nördlichen Speicherstadt an die Reggeborgh Projektentwicklung Deutschland GmbH & Co. KG und die asenticon AG verkauft. Die Umsetzung des überzeugenden städtebaulichen Konzepts, das bereits im Bauausschuss und im Aufsichtsrat der ProPotsdam auf breite Zustimmung traf, ist damit gesichert. Der städtebauliche Entwurf hatte sich im Rahmen der Grundstücksausschreibung durchgesetzt.

„Es freut uns sehr, dass wir trotz der juristisch, kaufmännisch und baulich komplexen Lage in der Nördlichen Speicherstadt zu einer für alle Parteien zufriedenstellenden Lösung gefunden haben“, sagt Bert Nicke, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH. „Der hohe Grundwasserspiegel ist für Bauvorhaben immer eine Herausforderung. Und auch die Bodenverhältnisse des Areals haben uns vor die eine oder andere Aufgabe gestellt.“ Weitere Themen waren Kampfmittelberäumung, Bodenarchäologie sowie die Erschließungsplanung, deren Anlage an das städtebauliche Konzept angepasst werden musste.

Projektziel in der Nördlichen Speicherstadt ist, ein auf Internationalität und Wissenschaft ausgerichtetes Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen. Für die sieben Baufelder werden verschiedene Architekturbüros Entwürfe erstellen, um eine vielfältige Gestaltung des neuen Viertels zu sichern. „Für das Hotelgrundstück ist die Durchführung eines Fassadenwettbewerbs vereinbart. Dadurch wollen wir der besonderen Lage dieses Grundstücks gerecht werden“, erklärt Lars Stillmann, Geschäftsführer der Reggeborgh GmbH. „Insgesamt werden die Gebäude so ausgerichtet, dass von möglichst vielen Stellen ein direkter Blick aufs Wasser möglich ist. Hier wird es Wohnen und Leben direkt an der Havel geben – und das in zentraler Potsdamer Lage.“

„Wir sind davon überzeugt, dass mit der Umsetzung der Entwürfe ein lebenswertes Quartier entsteht“, so Klaus Vollbrecht, Vorstand der asenticon AG. „Die Nördliche Speicherstadt wird eine erfolgreiche städtebauliche Entwicklungsmaßnahme sein. Die Leistungsfähigkeit und der hohe Qualitätsanspruch von Reggeborgh und asenticon sind heute schon in der Humboldtstraße 1-2 zu sehen.“

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 Silke Schendel
Silke
Schendel

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