ProPotsdam legt Grundstein für 165 geförderte Wohnungen im Potsdamer Norden

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Die ProPotsdam hat am 7. August 2017 den Grundstein für das größte geförderte Neubauprojekt des Unternehmens in 2017 gelegt und damit den Baubeginn für 165 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten in der Georg-Hermann-Allee im Bornstedter Feld gefeiert. Das Projekt entsteht im Ergebnis eines Architekturwettbewerbs nach Plänen der Architekten Müller Reimann aus Berlin. Das Neubauvorhaben wird mit Wohnraumförderungsmitteln des Landes Brandenburg in Höhe von rund 19 Millionen Euro gefördert. 75 Prozent der Wohnungen werden mietpreis- und belegungsgebunden sein und Haushalten mit geringem Einkommen zu Gute kommen. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für das dritte Quartal 2019 geplant.

„Mit diesem Projekt wird das Angebot an bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum in Potsdam deutlich verbessert“, erklärte Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. „Es werden aber auch freifinanzierte Wohnungen angeboten. Auf diese Weise entstehen Quartiere, in denen Menschen mit unterschiedlicher sozialer Herkunft zusammenleben. Das gehört zu unseren wichtigen Zielen in der Stadtentwicklungspolitik.“

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, auch im Potsdamer Norden Wohnraum für einkommensschwächere Haushalte zu schaffen. Es ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des Neubauprogramms der ProPotsdam und von großer Bedeutung für die Landeshauptstadt, um den Herausforderungen der dynamischen Bevölkerungsentwicklung gerecht zu werden“, sagte Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt.

„Im Neubau sowie bei den Modernisierungsvorhaben haben wir es laufend mit steigenden Baukosten und kostensteigernden Auflagen zu tun. Dies wirkt sich auch auf die Entwicklung der Mieten aus, daher ist die Bereitstellung von Fördermitteln von großer Bedeutung, um unseren Mietern und Mietinteressenten angemessene Mietkonditionen anbieten zu können“, erläuterte Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der ProPotsdam.

Dank der Förderung durch das Land Brandenburg werden die Mieten sozialverträglich sein. Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein zahlen maximal 5,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Wer zur Einkommensgruppe WBS+40 zählt, zahlt maximal 7,00 Euro nettokalt. In der Georg-Hermann-Allee werden 165 Zwei-, Drei-, Vier- und Fünfraumwohnungen mit einer Fläche von 45 bis 105 Quadratmetern sowie zwei Gewerbeeinheiten gebaut. Das Projekt zeichnet sich insbesondere durch seine attraktive Lage am Volkspark, die Nähe zu Kitas und Schulen sowie die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr aus.

Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 32 Million Euro brutto.


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