ProPotsdam feiert Sanierung „Am Brauhausberg“

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Bei den Sanierungsarbeiten der Potsdamer Altbausiedlung „Am Brauhausberg“ ist erste Bauabschnitt ist nahezu fertiggestellt, die ersten Mieterinnen und Mieter werden im Sommer 2018 in ihre modernisierten Wohnungen zurückziehen. 75 Prozent der Wohnungen werden nach der Sanierung mietpreis- und belegungsgebunden sein. Bestandsmieter ohne Wohnberechtigungsschein zahlen nach der Sanierung 7,50 Euro pro Quadratmeter. Bereits Ende Februar 2018 starteten die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt. Die gesamte Baumaßnahme soll bis Anfang 2021 abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf rund 18,4 Millionen Euro.

Bei der Siedlung „Am Brauhausberg“ mit insgesamt 145 Wohnungen handelt es sich um ein Einzeldenkmal. Sie wird in sechs Bauabschnitten modernisiert. Im Zuge der Baumaßnahmen erfolgt eine umfassende Sanierung unter Berücksichtigung der Denkmalschutzauflagen, unter anderem wird eine zentrale Wärmeversorgung installiert, die Gebäudehülle als auch die Hausanschlüsse, die Elektroinstallation wie auch die Ver- und Entsorgungsleitungen saniert.

Bei einer Vor-Ort-Besichtigung konnte sich Brandenburgs Baustaatssekretärin Ines Jesse am 23. Mai 2018 ein Bild vom Fortschritt der Baumaßnahme machen: „Das Ergebnis der bisherigen Sanierung kann sich sehen lassen. Die Modernisierung und Instandsetzung in der Siedlung „Am Brauhausberg“ ist eines der umfangreichsten Projekte des geförderten sozialen Wohnungsbaus im Land Brandenburg. Potsdam boomt, deshalb ist es wichtig, ein gutes Angebot an freifinanzierten und belegungsgebundenen Wohnungen zu schaffen. Ein wichtiges Ziel unserer Stadtentwicklungspolitik ist es, dass die Menschen unabhängig von ihrem Geldbeutel da leben können, wo sie wollen“, sagt Baustaatssekretärin Ines Jesse.

„Dank der Förderung durch das Land werden die Mieten trotz hoher Anforderungen an die generationengerechte und energetische Sanierung sozialverträglich sein und Menschen mit geringem Einkommen zu Gute kommen. Die Siedlung am Brauhausberg ist ein wichtiger Meilenstein unserer Bestandssanierung, um Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den MieterInnen der Altbausiedlung, der Landeshauptstadt Potsdam und dem Land Brandenburg eine Lösung gefunden haben, die den Erhalt der sozialen Struktur in der Wohnsiedlung und damit ein gute Nachbarschaft sichert. Von den ursprünglich 15 Mietparteien aus dem ersten Bauabschnitt werden acht wieder zurück in ihre Wohnungen ziehen, sechs weitere Mietparteien aus den künftigen Bauabschnitten der Wohnsiedlung ziehen bereits jetzt in die fertig modernisierten Wohnungen ein“, ergänzt GEWOBA-Geschäftsführerin Kerstin Kirsch.

Foto: (v.l.n.r.): Petra Runge, ProPotsdam GmbH, Kerstin Kirsch, Geschäftsführerin der GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH, Bert Nicke, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, Ines Jesse, Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung


 

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