PROPOTSDAM FEIERT RICHTFEST FÜR PASSIVHAUS

PDF
Am Dienstag, den 3. Juli 2012 wurde das Richtfest für ein neues Wohnhaus im Passivhaus-Standard mit insgesamt 16 Wohnungen im Bornstedter Feld gefeiert. Der Potsdamer Beigeordnete für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr, Matthias Klipp, und der Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, Horst Müller-Zinsius, hefteten ein 1,60 Meter  langes Stück des ursprünglich 100 Meter  langen Maßbandes an den Richtkranz. Damit sollen die 1000 neuen Wohnungen symbolisiert werden, die die ProPotsdam bis 2019 bauen wird. Mit dem Neubau im konventionellen, jedoch hochgedämmten Mauerwerksbau leistet die ProPotsdam einen Beitrag für die Schaffung von neuem Wohnraum für die Landeshauptstadt. Effiziente EnergiestandardsDas von den Potsdamer Architekten Gutheil und Kuhn geplante Gebäude in der Bartholomäus-Neumann-Straße 10, das die Anforderungen der Passivhauszertifizierung erfüllt und dem KfW-Standard-40 nach den Richtlinien des KfW-Förderprogramms entspricht, steht für einen der effizientesten Energiestandards. Passivhäuser benötigen aufgrund ihrer guten Dämmung so gut wie keine klassische Heizung oder Kühlung. Den größten Teil ihres Wärmebedarfs beziehen diese Häuser aus passiven Quellen wie Sonneneinstrahlung oder Abwärme von Personen und technischen Geräten. Passivhäuser leisten durch die erhebliche Senkung des Energiebedarfs einen bedeutenden Beitrag zu einer umweltverträglichen Gebäudenutzung und zur CO2-Vermeidung.Monitoring als PilotprojektWährend des Richtfestes verwies der Geschäftsführer der ProPotsdam auf die Anforderungen, die auf die Wohnungswirtschaft in den nächsten Jahren zukommen: "Die hohen Ziele, die der Gesetzgeber mit der Energieeinsparverordnung 2009 gesetzt hat, müssen wir bei unseren Sanierungs- und Neubauvorhaben umsetzen, ob nun im Bornstedter Feld oder in Drewitz. Diese Herausforderungen werden von unseren Architekten und Planern beispielhaft bewältigt", so Müller-Zinsius. Bei dem Gebäude mit den 16 Wohnungen sei man noch einen Schritt weiter gegangen. "Dieses Vorhaben ist ein Pilotprojekt. Passivhäuser sind zwar nichts Neues, doch wir wollen sehen, ob sie auch massentauglich sein können. Welche technischen Möglichkeiten nimmt der Mieter an und wo fühlt er sich einfach nur bevormundet", so Müller-Zinsius. Deshalb werde man dieses Haus nach dem Einzug der Mieter über einen längeren Zeitraum einem Monitoring unterziehen, um die Ergebnisse bei der Planung weiterer Vorhaben mit  berücksichtigen zu können.Bis zum Dezember diesen Jahres soll das Passivhaus, dem zunächst weitere konventionelle Neubauten folgen werden, fertiggestellt sein.Insgesamt wird die ProPotsdam in diesem Jahr 224 Wohnungen für mehr als 34 Millionen Euro errichten. Außerdem sind weitere 78 Wohnungen für 13 Millionen Euro im kommenden Jahr und 193 Wohnungen im Jahr 2014 geplant.

Ansprechpersonen

 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 122