„Potsdam boomt und damit steigt auch der Bedarf an Wohnraum für Menschen aller Einkommensgruppen. Mit dem Neubauvorhaben Am Moosfenn und mit der Bestandssanierung der Altbausiedlung Am Brauhausberg wird sich das Angebot an bezahlbarem Wohnraum in Potsdam weiter verbessern“, erklärt Staatssekretärin Ines Jesse. „Mithilfe der Wohnraumfördermittel können zum einen die bisherigen Mieterinnen und Mieter in ihren Wohnungen bleiben, zum anderen entwickeln sich durch das Angebot an freifinanzierten Wohnungen auch durchmischte Quartiere, in denen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zusammenleben. Das ist eines unserer wichtigen Ziele in der Stadtentwicklungspolitik.“
„Für die Landeshauptstadt Potsdam ist die Förderung des Landes von großer Bedeutung“, sagt Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Wir benötigen nicht nur generell mehr Wohnraum, um dem stetigen Wachstum gerecht zu werden, sondern vor allem bezahlbare Wohnungen und das sowohl im Bestand als auch im Neubau. Die ProPotsdam leistet dazu einen maßgeblichen Beitrag.“
„Bis 2027 wollen wir insgesamt 2.500 Wohnungen für die Landeshauptstadt bauen, 1.000 davon gefördert“, sagt Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der ProPotsdam. „Außerdem werden wir unseren Wohnungsbestand bis 2033 einmal komplett saniert haben. Unsere Neubau- und Sanierungsprojekte sind wichtige Meilensteine, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung in Potsdam zur Verfügung zu stellen“, ergänzt Müller-Zinsius.
Dank der Förderung durch das Land Brandenburg werden die Mieten sowohl Am Moosfenn als auch Am Brauhausberg sozialverträglich sein. Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein zahlen maximal 5,50 €/m². Wer zur Einkommensgruppe WBS+40 zählt, zahlt 7,00 €/m². Bestandsmieter ohne Wohnberechtigungsschein in der Wohnsiedlung Am Brauhausberg zahlen 7,50 EUR/m².
Am Moosfenn entstehen 105 Wohnungen in drei fünfgeschossigen Häusern mit Dachgeschoss nach Plänen von Thoma Architekten Berlin. Die kompakten 2- und 3-Zimmer-Wohnungen haben alle einen Balkon bzw. eine Dachterrasse und sind barrierefrei. Um älteren und gehbehinderten Mietern den Zugang zu ihrem künftigen Zuhause zu erleichtern, verfügen alle Häuser über einen Aufzug. Das Bauprojekt greift das Leitbild „Wohnen im Wald“ der Neubauten, die Ende der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre in der Waldstadt I und II gebaut worden sind, wieder auf.
Bild 1: Horst Müller-Zinisus, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam und Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Bild 2: Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH
Quelle: ProPotsdam
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